Der Gerichtshof der Europäischen Union hat Spanien zur Zahlung von 6.832.000 Euro verurteilt, weil es seine nationalen Rechtsvorschriften nicht an die europäischen Vorschriften zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf angepasst hat.
Darüber hinaus droht eine Zwangsstrafe in Höhe von 19.700 Euro pro Tag, falls die Verstöße zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung noch bestehen sollten und bis das Land diese Situation beendet hat.
Die europäischen Richter kamen zu dem Schluss, dass Spanien seinen Verpflichtungen aus der Richtlinie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Eltern und Pflegepersonen nicht nachgekommen ist, da es nach Ablauf der von der Europäischen Kommission gesetzten Frist keine Maßnahmen zur Umsetzung dieser Vorschriften ergriffen hat.
Quelle: Agenturen




