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Goodbye Deutschland! Spezial – Wir geben nicht auf!

Mo, 30.03.2020 | ab 20:15

Gejammert wurde gestern! Ab heute krempeln deutsche Auswanderer in Spanien und Florida die Ärmel hoch. Das „Goodbye Deutschland! Spezial“ zeigt, wie Deutsche weltweit sich gegen die Krise stemmen. VOX-Moderatorin Laura Dahm schaltet rund um den Globus und spricht Auswanderern in Peru, in Portugal, Australien und Sansibar. Aufgeben ist keine Option.

Goodbye Deutschland! Spezial – Wir geben nicht auf! + Andreas & Caro, Mallorca + Mike, Florida + Sabine Kruse, Spanien + Benjamin Zeier, Peru + Rainer Hückels, Florida Mallorca + Florida: Gejammert wurde gestern! Ab heute krempeln deutsche Auswanderer auf Mallorca die Ärmel hoch. Bodybilder Andreas rüstet sich schon jetzt für die Zeit nach Corona und gleichzeitig will er seiner Frau Caro einen unvergesslichen Geburtstag bereiten. Trotz Ausgangssperre und Versammlungsverbot. Angela hat ihr Restaurant im Touristenörtchen Cala Millor in einen Lieferdienst umgewandelt. Sie versorgt nun deutsche Dauerurlauber und hungrige Auswanderer mit Jägerschnitzel und Spaghetti Bolognese. Marco und Tamara führen ihr Hotel am Ballermann gerade von Deutschland aus. Momentan hagelt es Absagen. Doch die Not macht auch die beiden Hoteliers erfinderisch. Präsident Trump hatte das Coronavirus lange Zeit kleingeredet. Jetzt ergreift auch er Maßnahmen gegen die Ausbreitung. Und die bekommt auch Auswanderer Mike in Florida zu spüren. Er liefert seine Burger jetzt aus und das kontaktlos. Aber aufgeben will auch er nicht. Sabine Kruse, Spanien: Sabine Kruse wanderte vor vier Jahren nach Denia in Spanien aus, um ihrem lungenkranken Sohn Mathis (17) ein besseres Leben zu schenken. Jetzt verlässt niemand aus der Familie mehr die Wohnung, denn wenn Mathis sich mit dem Corona-Virus infiziert, könnte dies Mathis‘ Todesurteil sein. Dabei hat die Familie in den letzten Jahren einen Schicksalsschlag nach dem anderen erlebt. Eine schmerzhafte Trennung vor zwei Jahren, Sabine ist seitdem für ihre drei Söhne Leon (20), Mathis (17) und Max (15) allein verantwortlich. Dann verlor Sabine beinahe ihren Sohn: Mathis erlitt 2019 durch die vielen Medikamente einen Schlaganfall und die Familie musste fast wochenlang um sein Leben bangen. Sabine war jeden Tag im Krankenhaus. Finanziell eine schwere Zeit, denn Sabine, die ein Nagelstudio betreibt, konnte kaum arbeiten. Und jetzt, wo Mathis‘ Gesundheitszustand sich langsam bessert, muss sie komplett schließen – auf staatliche Anordnung, wegen der Corona-Krise. Drei Monate reichen ihre Ersparnisse – aber was dann? Sabine Kruse berichtet von der Lage in Denia, der ständigen Sorge um Mathis, die Tag und Nacht begleitet, und wie sie dennoch versucht, den Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Benjamin Zeier, Peru: Benjamin Zeier hat mit fünf Kindern und seiner Frau das Zuhause im idyllischen Mosbach aufgegeben und sich entschlossen, für mindestens drei Jahre auf sein Gehalt zu verzichten, um als Arzt in einem Missionshospital zu arbeiten. Mitten in den peruanischen Anden. Der Notfallmediziner und Urologe möchte helfen. Doch nur wenige Wochen nach der Auswanderung sitzt er mit seiner Familie in der zweitgrößten Stadt Perus, in Arequipa, fest. Seitdem auch in Peru immer mehr Corona-Infektionen bekannt werden, hat die Regierung eine strenge Ausgangssperre verhängt. Benjamin, seine Frau Lena und die fünf Kinder (2 bis 11 Jahre alt) müssen zuhause bleiben. Nur einer darf auf die Straße, um die notwendigen Einkäufe zu erledigen. Das Militär kontrolliert die Einhaltung der Ausgangssperre. Eine Situation, in der manche direkt den Heimflug angetreten hätten. Nicht aber die Zeiers. Sie haben entschieden, zu bleiben – um zu helfen. Benjamin Zeier berichtet von der Ungewissheit, in der sie momentan stecken, fehlenden Beatmungsmöglichkeiten in Peru und den Sorgen, die er und seine Frau jeden Tag haben, aber auch von seiner Hoffnung, bald im Missionshospital in den Anden Menschenleben retten zu können. Rainer Hückels, USA Auswanderer Rainer Hückels besitzt in Florida eine Flugschule und seit Kurzem auch ein eigenes Restaurant. Investition: Eine Viertelmillion Dollar. Und das muss er jetzt durch die Corona-Krise schließen. Rainers Flugschule läuft nur noch schleppend. Es kommen keine neuen Kunden. Mit beiden Geschäften hat Rainer aber auch Verantwortung für seine Mitarbeiter. Er will sie nicht dem schwachen amerikanischen Sozialsystem überlassen. Bei Rainers Ehemann Caleb herrscht Verdacht auf eine Infektion mit Covid-19. Gewissheit bekommt er nicht. Denn in den USA werden nur Patienten getestet, die über 64 sind. Dazu kommt: Auf das amerikanische Gesundheitssystem will sich hier keiner verlassen. Und dennoch gibt Rainer nicht auf. Er berichtet, wie er jetzt für seine Mitarbeiter, seinen Sohn und seinen Ehemann da sein will

Details

Datum:
Mo, 30.03.2020
Zeit:
20:15
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

TV – VOX