In Spanien leben derzeit fast 5,5 Millionen Ausländer, von denen etwa 415.000 65 Jahre oder älter sind. Dies gab das spanische Ministerium für Eingliederung, soziale Sicherheit und Migration kürzlich bekannt. Zu Ehren dieser Gruppe organisierte das Ministerium eine Veranstaltung, bei der ältere Menschen mit Migrationshintergrund ihre persönlichen Geschichten über Integration und ihren Beitrag zur Gesellschaft erzählten.
Während der Veranstaltung hob Ministerin Elma Saiz das Engagement und die Stärke dieser Senioren hervor, die sich ihr Leben in Spanien oft mit großer Beharrlichkeit und unter großen Opfern aufgebaut haben. Der Ministerin zufolge sind ihre Geschichten eine Quelle der Inspiration.
Die Veranstaltung hatte nicht nur einen persönlichen, sondern auch einen sozialen Zweck. Saiz zufolge ist es wichtig, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit durch die Förderung von Verständnis und Dialog zu bekämpfen. Dies deckt sich mit den jüngsten Zahlen der Spanischen Beobachtungsstelle für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, aus denen hervorgeht, dass 30 % der Hassbotschaften in den sozialen Medien im November gegen Migranten gerichtet waren.
Mit Initiativen wie dieser will die spanische Regierung die gesellschaftliche Akzeptanz von Migranten weiter fördern und ihren wertvollen Beitrag zur Gesellschaft sichtbar machen.
Quelle: Agenturen





