Immer mehr Menschen verzichten auf das traditionelle Tagesmenü in einer Bar oder einem Restaurant und entscheiden sich für eine schnelle Mahlzeit aus dem Laden. Das spiegelt sich deutlich in den Umsatzzahlen wider.
Supermärkte und Hypermärkte verkaufen zusammen Fertiggerichte im Wert von 3,7 Milliarden Euro. Damit ist dieser Markt in kurzer Zeit enorm gewachsen. Was früher ein kleines Angebot von wenigen Gerichten war, ist heute ein umfangreiches Sortiment mit großer Auswahl.
Für viele Menschen geht es vor allem um Bequemlichkeit. Man muss nicht kochen und verbraucht weniger Zeit als in einem Restaurant. Außerdem sind die Preise oft niedriger als die eines Tagesmenüs, das in den letzten Jahren teurer geworden ist.
Auch die Vielfalt spielt eine Rolle. Im Supermarkt findet man traditionelle spanische Gerichte, aber auch Pasta, Reisgerichte, Salate und internationale Mahlzeiten. Alles ist fertig zum Mitnehmen.
Supermarktketten investieren zunehmend in diese Abteilungen. Sie verbessern die Qualität, bieten eine größere Auswahl und richten spezielle Bereiche für frische und warme Mahlzeiten ein. In einigen Geschäften kann man die Gerichte sogar vor Ort verzehren. Ein Beispiel dafür ist die Supermarktkette Mercadona, wo diese Abteilung bereits als „Mercaurante” bezeichnet wird.
Das bedeutet nicht, dass Restaurants verschwinden werden. Auswärts essen zu gehen bleibt als soziales Ereignis wichtig. Aber für ein schnelles Mittagessen oder ein einfaches Abendessen entscheiden sich viele Menschen heutzutage für den Supermarkt. Die Frage ist, wie die Gastronomie in Zukunft damit umgehen wird.
Quelle: Agenturen





