Der Buckelwal, der seit Montag (23.03.2026) auf einer Sandbank in der Bucht der deutschen Stadt Lübeck an der Ostseeküste gestrandet war, konnte sich letzte Nacht aus eigener Kraft befreien und wird nun von Rettungskräften begleitet, die versuchen, ihn in Richtung Nordsee zu lotsen.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, dem Tier zu helfen, gruben die Rettungskräfte am Donnerstag mit einem Bagger einen Kanal in die Sandbank, damit der Wal wieder in tiefes Wasser gelangen konnte, und ein Taucher wies ihm den Weg in die Freiheit.
Bis Donnerstagabend hatte der Wal etwa 40 Meter zurückgelegt und nur noch etwa zehn Meter bis zur Freiheit vor sich, doch die Rettungskräfte sahen sich aus Sicherheitsgründen gezwungen, die Aktion bei Einbruch der Dunkelheit abzubrechen, wie die Medien berichteten.
Am Freitagmorgen wurde das Tier in der Lübecker Bucht gesichtet und bewegte sich entlang der Küste in Richtung offenes Meer, wobei esvon sechs Booten der Küstenwache, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Wissenschaftlern eskortiert wurde.
Kurz darauf verirrte es sich jedoch offenbar erneut, da es laut dem Sender ntv wieder in der Nähe der Stelle gesichtet wurde, an der es gestrandet war, weshalb sich die Bemühungen nun wieder darauf konzentrieren, es ins offene Meer zu begleiten. Damit die Aktion als Erfolg gewertet werden kann und man sagen kann, dass das Tier in Sicherheit ist, muss es noch die Gewässer des Atlantiks erreichen.
Quelle: Agenturen





