Freiwillige für Überwachung bedrohter Raubvögel im Naturpark der Halbinsel Llevant gesucht

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Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt sowie die Umweltschutzgruppe Gob haben gemeinsam eine neue Auflage des Freiwilligenprogramms zur Überwachung sensibler Gebiete für bedrohte Vögel im Naturpark der Halbinsel Llevant auf Mallorca während der Brutzeit ins Leben gerufen.

Diese Initiative knüpft an das 2025 gestartete Programm an und wird unter Beteiligung von Freiwilligen durchgeführt, die sich für den Erhalt des Naturerbes engagieren und dabei helfen, die Überwachung in dieser für Raubvögel kritischen Zeit zu verstärken.

An der ersten Auflage des Programms nahmen rund zwanzig Freiwillige teil, und in der vergangenen Saison wurden mehr als 96 Überwachungstage mit Freiwilligen, Umweltbeauftragten und Parkmitarbeitern verzeichnet, wie das Ministerium in einer Mitteilung mitteilte. Diese koordinierte Arbeit ermöglicht es, die Präsenz vor Ort zu verstärken, und zwar zu einem für die Tierwelt besonders sensiblen Zeitpunkt.

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Der Naturpark der Halbinsel Llevant ist ein bedeutendes Gebiet für Greifvögel. Unter anderem lassen sich hier drei der vier in Europa vorkommenden Geierarten beobachten: der Gänsegeier (Gyps fulvus), der Mönchsgeier (Aegypius monachus) und der Schlammgier (Neophron percnopterus), wobei die beiden letzteren im Park nisten.

Auch andere Raubvögel sind vertreten, darunter der Schleieradler (Hieraaetus pennatus), der Rotmilan (Milvus milvus) und der Fischadler (Pandion haliaetus).

Neben der Überwachung und der Information der Besucher ermöglicht das System die Beobachtung der Vogelwelt und der Raubvögel in der Region. In der vergangenen Saison wurden mehr als 200 Überwachungsdaten und Beobachtungen erfasst, die auf den während der Überwachungsschichten gemachten Notizen basieren.

Die Generaldirektorin für Natur und Forstwirtschaft, Anna Torres, hob „den Wert der Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, den Umweltorganisationen und der Bevölkerung zum Schutz besonders empfindlicher Arten“ hervor. Ziel ist es, „die notwendige Ruhe zu gewährleisten, damit emblematische Arten ihren Fortpflanzungszyklus erfolgreich abschließen können“.

Sie fügte hinzu, dass die Anwesenheit von Freiwilligen in dem Gebiet „sowohl zur Verstärkung der Überwachung beiträgt als auch die Besucher für die Bedeutung des Respekts gegenüber diesen Gebieten während der Fortpflanzungszeit sensibilisiert“.

Das Programm wird in der aktuellen Paarungs- und Brutzeit des Großteils der Vogelwelt aktiviert, einer besonders sensiblen Phase. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Vorschriften und Beschilderungen in ökologisch relevanten Gebieten zu beachten, um Störungen zu vermeiden, die den Fortpflanzungserfolg dieser Arten beeinträchtigen könnten.

Wer an einer Teilnahme am Freiwilligenprogramm interessiert ist, kann weitere Informationen erhalten und sich anmelden, indem er eine E-Mail an conservacio@gobmallorca.com schreibt.

Quelle: Agenturen