Gefälschte Bußgeldbescheide der DGT im Umlauf

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Derzeit wird eine gefälschte E-Mail verschickt, in der behauptet wird, dass Sie eine Verkehrsstrafe in Höhe von 100 Euro erhalten haben. Der Nachricht zufolge wurde dieser Betrag inzwischen auf 210 Euro erhöht. Wenn Sie nicht schnell zahlen, soll die Strafe sogar auf 500 Euro steigen. Diese E-Mail ist jedoch gefälscht und soll Sie betrügen.

Die Absender geben vor, von der spanischen Verkehrsbehörde DGT zu sein. Die E-Mail enthält einen Link, über den Sie die Strafe direkt bezahlen können. Wenn Sie auf diesen Link klicken, gelangen Sie auf eine gefälschte Website. Dort versuchen Betrüger, Ihre Bankdaten oder andere persönliche Informationen zu stehlen.

Die echte DGT verschickt Bußgelder normalerweise per Post an Ihre offizielle Adresse. Nur wenn Sie sich über eine offizielle Regierungsplattform für digitale Benachrichtigungen angemeldet haben, können Sie Online-Nachrichten erhalten. Dennoch würde die DGT niemals einfach so eine E-Mail mit einem direkten Zahlungslink verschicken.

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In den gefälschten Nachrichten verwenden die Betrüger oft das Logo der DGT und einen offiziellen Tonfall. Manchmal fügen sie eine Aktennummer hinzu oder drohen mit zusätzlichen Kosten, um Ihnen Angst zu machen. So hoffen sie, dass Sie schnell bezahlen, ohne richtig nachzudenken.

Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten, klicken Sie auf keinen Fall auf einen Link und geben Sie keine Daten ein. Wenn Sie Zweifel haben, ob eine Geldstrafe echt ist, überprüfen Sie dies auf der offiziellen Website der DGT. Gehen Sie immer selbst auf die Website und verwenden Sie keinen Link aus einer E-Mail.

Wenn Sie dennoch auf den Link geklickt und Daten eingegeben haben, wenden Sie sich sofort an Ihre Bank. Sperren Sie gegebenenfalls Ihr Konto oder Ihre Karte und ändern Sie Ihre Passwörter. Sie können den Betrug auch bei der Polizei melden. Indem Sie wachsam bleiben, verhindern Sie, dass Ihr Geld oder Ihre Daten in die falschen Hände geraten.

Quelle: Agenturen