Geht Mallorca das Gas aus?

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Der Konflikt zwischen Spanien und den USA unter der Regierung von Donald Trump bezüglich des Iran-Kriegs birgt Risiken für den bilateralen Handel im Wert von fast 47 Milliarden Euro. Spanische Medien berichten, dass dies von Olivenöl und Wein bis hin zu Motoren, Maschinen, Elektromaterial und pharmazeutischen Produkten reicht. Auch Gas ist betroffen.

Trump drohte Madrid mit der Aussetzung der Handelsbeziehungen, nachdem Ministerpräsident Pedro Sánchez die Nutzung der US-Militärbasen im Falle eines Iran-Kriegs untersagt hatte.

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Das größte Risiko für Spanien liegt jedoch weniger in diesen Gütern als vielmehr im Energiesektor, da die USA zu einem Hauptgaslieferanten und einem wichtigen Öllieferanten für Spanien geworden sind. Allein im Januar stiegen die Importe von Flüssigerdgas (LNG) aus den USA um 46 Prozent auf über 15.259 Gigawattstunden (GWh), was 44,4 Prozent der gesamten Gasimporte entspricht.

Früher war Algerien der Hauptlieferant. Daten von Enagás zeigen, dass die USA nun der größte Gaslieferant Spaniens sind, noch vor Algerien (29,4 Prozent), das bisher über die Medgaz-Pipeline der Hauptlieferant war. Dies war in den Jahren 2023, 2024 und 2025 der Fall, aber nicht im Jahr 2022, als die US-Gaslieferungen inmitten der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs die algerischen Mengen übertrafen.

Quelle: Agenturen