Geld aus der Ökosteuer auf Mallorca für den Wohnungsbau?

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 3 Minuten -

Die Regierung öffnet die Tür dafür, dass das Geld aus der Ökosteuer wieder für die Finanzierung von Wohnungsbauprojekten verwendet werden kann. Die PP hatte sich bisher gegen diese Möglichkeit gewehrt und sogar eine Änderung des Gesetzes, das die nachhaltige Steuer regelt, erzwungen, um diese Möglichkeit auszuschließen, die von der Linken eingeführt wurde. Alles deutet darauf hin, dass sie nun einen weiteren Schritt nach vorne machen und ihre Position korrigieren wird, und gestern gab die PP ein sehr deutliches Signal in diese Richtung.

Das Parlament debattierte einen PSIB-Antrag zur Wohnungspolitik der Regierung, in dem das Programm Lloguer Segur sehr kritisch gesehen wurde, und überraschend legte die PP einen Änderungsantrag vor, der vom Sprecher Sebastià Sagreras und der Abgeordneten Margalida Pocoví unterzeichnet war und wörtlich lautet: „Das Parlament der Balearen fordert die Regierung der Balearen auf, einen Teil der nachhaltigen Tourismussteuer wieder für den Bau von geschützten Sozialwohnungen zu verwenden“.

Lesetipp:  "Fiesta de la Garrova Estrucada" auf Mallorca
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! Mit nur einem Klick zum Angebot! -|-- Jetzt entdecken: Krimis zum Wohlfühlen

Es gibt noch ein weiteres Element, das darauf hindeutet, dass die Absicht der Regierung unmittelbar bevorsteht. Die konkreten Projekte, die im nächsten Jahr mit der Ökosteuer finanziert werden sollen, sind noch nicht bekannt, wohl aber, dass für die Conselleria d’Habitatge y Mobilitat ein Betrag von 6 Millionen Euro reserviert ist. Die Exekutive hat sich noch nicht dazu geäußert, ob dieses Geld für nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen oder für den Wohnungsbau verwendet werden soll, aber angesichts des Änderungsantrags, den die PP gestern im Parlament angenommen hat, deutet alles darauf hin, dass dieses Geld für den Bau von Sozialwohnungen verwendet werden könnte.

Der Haushalt von Ibavi für das nächste Jahr enthält zwei Einnahmen aus der nachhaltigen Tourismussteuer, die nur für das Jahr 2023 vorgesehen sind, als das Ökosteuergesetz dies noch zuließ. Dabei handelt es sich um einen Posten in Höhe von 13,1 Millionen Euro zur Finanzierung von Neubauten und einen weiteren in Höhe von 8,5 Millionen Euro zur Finanzierung des Bürgschaftsprogramms für den Erwerb von Wohnraum für junge Menschen.

Die Präsidentin der Regierung kündigte in der allgemeinen politischen Debatte die Absicht an, die Steuer für nachhaltigen Tourismus im nächsten Jahr zu erhöhen, woraufhin die Hoteliers ein wütendes Kommuniqué verschickten, in dem sie ihren Widerstand zum Ausdruck brachten und gleichzeitig mehr Transparenz bei der Verteilung der Einnahmen forderten.

Quelle: Agenturen