Gesundheitsbehörde verabschiedet eine Resolution zum “confinamienteo” verbindlicher Anordnungen für Personen, die positiv getestet wurden

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Die Ministerin für Gesundheits- und Verbraucherangelegenheiten, Patricia Gomez, unterzeichnete heute (05.09.2020) eine Resolution, die morgen im Amtsblatt der Balearen veröffentlicht wird und die es ermöglichen wird, für Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden oder in engem Kontakt mit einem bestätigten Fall stehen, ein confinamiento anzuordnen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die Einhaltung der Isolationen der Betroffenen zu gewährleisten und die Übertragungskette des Virus zu unterbrechen und so zur Erhaltung der Gesundheit aller Bürger beizutragen.

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Die Reihenfolge der Eindämmung wird dem Interessenten mittels einer SMS mitgeteilt, die einen Link enthält, über den er Zugang zur Resolution erhält, und gleichzeitig wird die Benachrichtigung persönlich bei dem Interessenten zu Hause durchgeführt.

Über die Notrufnummer 112, 24 Stunden am Tag erreichbar, werden die Informationen von Personen mit Zwangseinweisungsbefehl den Polizeikräften, Inspektionsdiensten – auch pädagogischen Inspektionsdiensten – und öffentlichen Notfalldiensten zur Verfügung stehen, wenn sie Aufgaben wahrnehmen, die in den Operationen zur Bekämpfung der Pandemie des Territorialen Notfallplans zur Bekämpfung von Covid-19 enthalten sind.

Auf diese Weise kann überprüft werden, ob eine bestimmte Person zu Hause bleiben sollte oder nicht, und im Falle der Nichteinhaltung können Sanktionen gegen sie verhängt werden.

Die Resolution weist darauf hin, dass als Folge der von der Gesundheitsbehörde ergriffenen Maßnahmen oder der Aktionen, die von den Gesundheitsdiensten zur Eindämmung der Epidemieausbrüche der Covid-19-Pandemie durchgeführt werden, die Betroffenen möglicherweise verpflichtet werden, einige der Pflichten zu erfüllen:

Isolation, was die Verpflichtung impliziert, dass eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person an dem von ihr angegebenen Ort für den jeweils festgelegten Zeitraum ohne die Möglichkeit, sich zu bewegen oder mit anderen Personen in Beziehung zu treten, gehalten wird.
Quarantäne, die für eine Person oder eine Gruppe von Personen, die verdächtigt werden, sich infiziert zu haben, die Verpflichtung mit sich bringt, an dem von ihr/ihm angegebenen Ort für die jeweils festgelegte Dauer zu bleiben, ohne die Möglichkeit, sich zu bewegen oder mit anderen Personen in Kontakt zu treten. In beiden Fällen besteht für die betroffene oder verdächtige Person oder Personengruppe die Pflicht, sich “einzusperren”. Die Dauer der Isolierung oder Quarantäne richtet sich nach der spezifischen Situation des jeweiligen Falles, aber die betroffenen oder in engem Kontakt stehenden Personen sind verpflichtet, folgende Maßnahmen zu ergreifen.
Personen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie mit SARS-CoV-2 infiziert sind, werden einer PCR unterzogen und bis zum Ergebnis in Isolation gehalten. Die Isolierung wird beendet, wenn die PCR negativ ist und der hohe klinische Verdacht auf Covidi-19 nicht fortbesteht.
Wenn bei einer Person eine aktive SARS-CoV-2-Infektion diagnostiziert wird, muss sie für mindestens 10 Tage isoliert werden (seit der Auflösung des Fiebers und des klinischen Bildes müssen 3 Tage vergangen sein). Wenn die Person asymptomatisch ist, muss die Isolation bis zum Ablauf von 10 Tagen ab dem Datum der Probenentnahme für die Diagnose aufrechterhalten werden.
Wenn eine Person mit aktiver Infektion eine Krankenhauseinweisung benötigt hat und zum Zeitpunkt der Entlassung ein positiver PCR-Befund vorliegt, muss die Isolation für mindestens 14 Tage ab dem Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus verlängert werden. Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt nach der Entlassung eine PCR durchgeführt wird und diese negativ ist, kann die Isolierung abgebrochen werden.
Wer mit einer Person mit Covid-19 zwei Tage vor dem Auftreten von Fallsymptomen bis zum Zeitpunkt der Isolierung dieses Falls engen Kontakt hatte, muss ab dem Datum des letzten Kontakts 14 Tage lang Quarantäne halten. In Ausnahmefällen kann die Quarantäne auf 10 Tage verkürzt werden, sofern ab dem zehnten Tag des letzten Kontakts ein negatives PCR-Ergebnis vorliegt. Im Falle von Lebensgefährten und wenn die Isolation der Person mit Covid-19 nicht unter optimalen Bedingungen gewährleistet werden kann, dauert die Quarantäne 14 Tage ab dem Ende der Fallisolation.

Die Resolution sieht ausserdem vor, dass für die Durchführung der vorgesehenen Massnahmen stets die freiwillige Zusammenarbeit der betroffenen Personen mit den Behörden bevorzugt anzustreben ist und dass alle Behörden und öffentlichen Angestellten, die an der Anwendung dieser Massnahmen beteiligt sind, verpflichtet sind, die persönlichen Daten in Übereinstimmung mit den Datenschutzbestimmungen (RGPD und Organisches Gesetz 3/2018 vom 5. Dezember über den Schutz persönlicher Daten und die Garantie digitaler Rechte) zu verarbeiten.

Beitrag aktualisiert am 05.09.2020 | 15:06