Gewerkschaften kündigen Mobilisierungen auf Mallorca an

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Die Gewerkschaften CCOO, UGT, CSIF und USO haben die „unverständliche Kehrtwende“ der Verwaltung bei den Verhandlungen über die Laufbahnentwicklung im öffentlichen Dienst kritisiert, da diese in letzter Minute neue Ausschlusskriterien eingeführt hat, die Tausende von Arbeitnehmern ausschließen würden, und haben Mobilisierungen angekündigt, falls dies nicht korrigiert wird.

Nach monatelangen Verhandlungen und nachdem bereits bedeutende Fortschritte bei Fragen erzielt worden seien, die als bereits geklärt galten, habe sich die Verwaltung in einer gemeinsamen Erklärung dafür entschieden, eine bereits abgeschlossene Debatte wieder aufzunehmen und einen Wortlaut vorzuschlagen, der weitaus restriktiver sei als der bisherige.

Der neue Vorschlag, so betonten sie, würde den Ausschluss einer beträchtlichen Anzahl von Beschäftigten aus Einrichtungen des Stiftungsbereichs bedeuten, darunter die Stiftung für Pflege und Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit, die Stiftung für Blut- und Gewebespenden, Idisba, die Stiftung S’Estel, BIT, Gsaib, IB3 und andere Einrichtungen des instrumentellen öffentlichen Sektors, was mehr als tausend Fachkräfte direkt betreffen würde, wobei zudem weitere Ausschlüsse beibehalten würden, die eine historische Forderung des gesamten Sektors ihrer Substanz berauben.

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Die Gewerkschaften haben daran erinnert, dass der instrumentelle öffentliche Sektor wesentliche Dienstleistungen für die Bürger erbringt und unter anderem so wichtige Bereiche wie den medizinischen Notfalltransport mit Krankenwagen, den Schienenverkehr oder die Brandbekämpfung sowie zahlreiche für die Gesellschaft grundlegende öffentliche Dienstleistungen umfasst.

Die Gewerkschaften halten diese Änderung der Kriterien für inakzeptabel und warnen davor, dass sie nicht zulassen werden, dass innerhalb des öffentlichen Sektors selbst Arbeitnehmer erster und zweiter Klasse geschaffen werden.

CCOO, UGT, CSIF und USO haben die sofortige Rücknahme der neuen Ausschlusskriterien und die Einhaltung der während der Verhandlungen eingegangenen Verpflichtungen gefordert. Ebenso haben die Gewerkschaften darauf hingewiesen, dass das für den kommenden 11. Juni geplante Treffen dazu dienen muss, die Situation wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

Andernfalls, und sollte die Verwaltung an ihrer Absicht festhalten, einen bedeutenden Teil der Belegschaft auszuschließen, wird ein Zeitplan für Mobilisierungen und öffentliche Aktionen auf den Weg gebracht. „Die Geduld der Beschäftigten im instrumentellen öffentlichen Sektor hat ihre Grenzen. Die berufliche Laufbahn darf weder zu einem Privileg für einige wenige noch zu einem Instrument zur Spaltung der Belegschaft werden“, schlossen sie.

Quelle: Agenturen