Globalia und Barceló einigen sich auf die Schaffung eines großen Touristikkonzern

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Globalia und Barceló haben sich darauf geeinigt, einen großen Tourismuskonzern zu gründen, nachdem sie die Verhandlungen über die Zusammenlegung ihrer Reiseabteilungen in Spanien abgeschlossen haben.

Wie von der Industrie bestätigt, wird erwartet, dass die Vereinbarung “in kurzer Zeit” unterzeichnet wird. Nach den Verhandlungen, die von den CEOs der beiden Tourismusgruppen Javier Hidalgo und Simon Pedro Barceló geführt wurden, sollte die Fusion, zu der auch die Groß- und Einzelhandelsbereiche der Unternehmen gehören würden, zu 50% durchgeführt werden.

Globalia und Barceló einigen sich auf die Schaffung eines großen Touristikkonzern
Globalia und Barceló einigen sich auf die Schaffung eines großen Touristikkonzern

Mit diesem Zusammenschluss werden vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden rund 1.500 Verkaufsstellen und ein gemeinsamer Umsatz von 3.700 Millionen Euro entstehen. Beide Unternehmen arbeiteten bereits in der UTE Mundosenior zusammen, die für den Wettbewerb um die Reisen von Imserso geschaffen wurde.

Was trägt jeder Einzelne dazu bei?

Globalia bringt seine Einzelhandelsreisebüros Viajes Ecuador und Halcón Viajes, das Netzwerk der angeschlossenen unabhängigen Reisebüros Geomoon, den Großhändler Travelplan, die Bettenbank Welcome Beds, die Geschäftsreise-Division Globalia Corporate Travel, die Reise- und Veranstaltungsagentur Globalia Meetings & Events und Globalia Autocares ein.

Barceló umfasst über Ávoris unter anderem die Einzelhandelsreisebüros B die Reisemarke, B die Reisemarke & Catai; BCD Travel und BCD Meetings & Events sowie die Fluggesellschaft evelop!

Von den mehr als 1.500 Büros, die von diesem neuen Joint Venture abhängig werden, würde jede Gruppe rund 700 umfassen. 2018 hatte Globalia 605 Büros für Halcón Viajes, 165 für Viajes Ecuador und 67 für Globalia Corporate, also insgesamt 837 mit insgesamt 1.665 Mitarbeitern.

Ávoris hatte ebenfalls Ende 2018 insgesamt 665 Reisebüros und 3.110 Mitarbeiter.

Neues Joint Venture

Auf diese Weise würden rund 4.775 Arbeitnehmer von diesem neuen Gemeinschaftsunternehmen erfasst, obwohl noch nicht bekannt ist, ob die Absicht beider Unternehmen darin besteht, die derzeitige Beschäftigungsstruktur zu erhalten oder nach möglichen Synergien zu suchen.

Diese Ankündigung folgt Wochen, nachdem Globalia den Verkauf ihrer Fluggesellschaft Air Europa an die IAG, die Muttergesellschaft von Iberia, für 1.000 Millionen Euro angekündigt hat, was ebenfalls der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden bedarf.

Die Details der Struktur des neuen Joint Ventures sind noch nicht bekannt, obwohl das Management voraussichtlich durch beide Gruppen vertreten sein wird.

Beitrag aktualisiert am 23.11.2019 | 09:17