Gold nähert sich der 5.000-Dollar-Marke

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Der Kurs des Goldes am Spotmarkt setzt seinen rasanten Anstieg fort, während die Welt aufgrund der unberechenbaren Politik des US-Präsidenten Donald Trump in Unsicherheit versinkt, was den sicheren Hafen schlechthin immer näher an die historische Marke von 5.000 Dollar bringt.

So überschritt das Edelmetall Ende Dezember erstmals die Marke von 4.500 Dollar pro Unze und erreichte am Freitag (23.01.2026) einen Tageshöchststand von 4.967 Dollar, was einer Wertsteigerung von 15 % seit Beginn des Jahres 2026 entspricht, nachdem es 2025 bereits um insgesamt rund 70 % gestiegen war. Tatsächlich hat sich der Wert einer Unze Gold seit Mitte August 2024, als sie erstmals die Marke von 2.500 Dollar überschritt, fast verdoppelt.

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Während der Auslöser für die jüngste Goldrallye die erneuten Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa wegen Grönland waren, wiesen die Analysten von ING Research, Warren Patterson und Ewa Manthey, darauf hin, dass zu dieser Volatilität noch die wiederholten Angriffe des Weißen Hauses auf die Federal Reserve hinzukommen, die die Besorgnis über die Unabhängigkeit der Zentralbank in einem Kontext verstärkten, in dem Anleger angesichts steigender US-Schulden und einer größeren Unvorhersehbarkeit der Politik Gold und Silber gegenüber Währungen und Staatsanleihen bevorzugen.

In diesem Zusammenhang weist Kathleen Brooks, Analystin bei XTB UK, darauf hin, dass es zwar noch zu früh ist und die Vereinigten Staaten nach wie vor von grundlegender Bedeutung für die Finanzmärkte sind, verschiedene Faktoren jedoch darauf hindeuten, dass die Ära der überdurchschnittlichen Renditen in den USA „vorbei“ ist, und fügt hinzu, dass „Trumps Ambitionen nicht dazu beitragen, das Vertrauen zu stärken“.

Diese Woche wurde der Plan der polnischen Nationalbank bekannt gegeben, ihre Goldreserven um mehr als 27 % (etwa 150 Tonnen) auf 700 Tonnen zu erhöhen, wodurch das mitteleuropäische Land zu einem der zehn Länder mit den größten Goldreserven in seinen Tresoren werden würde.

Nach Angaben des World Gold Council, die von Europa Press konsultiert wurden, war Polen am Ende des dritten Quartals 2025 mit 515,34 Tonnen das elftgrößte Land der Welt mit den größten Goldreserven. Zum Vergleich: Die Vereinigten Staaten führten die Rangliste mit 8.133,46 Tonnen an, gefolgt von Deutschland (3.350,25 Tonnen) und Italien (2.451,84 Tonnen). Spanien belegte mit 281,58 Tonnen Gold den 16. Platz.

Quelle: Agenturen