Gold hat einen neuen historischen Höchststand erreicht und in der vergangenen Nacht erstmals in seiner Geschichte den Preis von 5.000 Dollar pro Unze überschritten und 5.109,73 Dollar erreicht. Nachdem es die Marke von 5.100 Dollar pro Unze überschritten hatte, stieg Gold, das als sicherer Hafen gilt, um 2,13 % und liegt nun bei 5.088,99 Dollar, nachdem es am vergangenen Freitag (23.01.2026) knapp unter der 5.000-Dollar-Marke geblieben war.
Der Silberpreis erreichte in den frühen Morgenstunden ebenfalls erneut seinen historischen Höchststand und lag laut Bloomberg bei 109,45 Dollar pro Unze. Seit Jahresbeginn verzeichnet Gold einen Anstieg von mehr als 18 %, während Silber um 52,76 % gestiegen ist.
Die Edelmetalle setzen ihren Aufschwung fort, nachdem sich die Botschaft des Weltwirtschaftsforums in Davos letzte Woche auf die Notwendigkeit konzentrierte, sich auf eine weniger stabile Weltordnung vorzubereiten.
Angesichts der geopolitischen Unruhen, der Meldungen über eine mögliche Ernennung eines neuen Präsidenten der US-Notenbank in dieser Woche und der Prognosen des Weißen Hauses, die das Wachstum der US-Wirtschaft auf real 4 % bis 5 % schätzen – doppelt so viel wie die Konsensprognosen –, wächst der politische Druck, die Wirtschaft durch Zinssenkungen anzukurbeln.
Während die künftige Ausrichtung der Geldpolitik der US-Notenbank Zweifel aufkommen lässt, gilt dies nicht für das Vorgehen anderer Zentralbanken, die laut XTB-Analyst Manuel Pinto ihre Goldkäufe weiterhin in raschem Tempo steigern.
Das Wachstum der Verschuldung, die Käufe der Zentralbanken, die geldpolitischen Impulse und die Schwäche des Dollars festigen sich somit als einige der wichtigsten Katalysatoren für die historischen Höchststände des Edelmetalls, so die Einschätzung der Analysten.
Quelle: Agenturen


