Govern, Consell und Cort analysieren mögliche VAO-Busspuren an den Zufahrten nach Palma

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Die Regierung, der Consell de Mallorca und der Stadtrat von Palma haben am Dienstag (02.02.2021) mit Arbeitsgruppensitzungen begonnen, um mögliche VAO-Busspuren auf den Zufahrtsstraßen in die Stadt zu analysieren.

Wie der Consell in einer Pressemitteilung berichtet, kommt der Vorschlag von der Abteilung für Mobilität und Infrastruktur der Insel.

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Govern, Consell und Cort analysieren mögliche VAO-Busspuren an den Zufahrten nach Palma

Die VAO-Busspuren sind hochfrequentierte Straßen, die die Nutzung des öffentlichen Verkehrs fördern sollen. In diesem speziellen Fall ist vorgesehen, dass auch private Fahrzeuge mit mehr als einem Insassen verkehren können und dass sie für den gewerblichen Bereich zugänglich sind.

In einer ersten Phase wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, diese Hochgeschwindigkeitsspuren auf den radialen Zufahrtsstraßen nach Palma einzusetzen, wie z.B. auf den Autobahnen der Insel (Ma-1, Ma-13, Ma-19 und Ma-15) und auf der MA-20, da dies die einzigen Straßen sind, die mehr als eine Fahrspur in jeder Richtung haben.

Der conseller insular de Movilidad e Infraestructuras del Consell, Iván Sevillano, hat verteidigt, dass es notwendig ist, “dass die Verwaltung diese Politiken begünstigt, um einen sozialen Wandel zu erzeugen”, um die Anzahl der Autos im Verkehr zu reduzieren “und die Nutzung von Fahrgemeinschaften und öffentlichen Verkehrsmitteln zu fördern”. Gleichzeitig wollen sie “den Straßen mehr Fluidität verleihen, ohne dabei mehr Fläche zu verbrauchen”.

In dieser ersten Sitzung haben sich die beteiligten Verwaltungen darauf geeinigt, eine Reihe von technischen Studien zu entwickeln, um Daten zu sammeln, sie zu analysieren und einen Vorschlag für die Bereiche zu machen, in denen diese Art von Straßen besser geeignet ist.

In diesen Berichten sollte auch festgelegt werden, an welchen Stellen (Punkte, an denen die Fahrspuren beginnen und enden sollen) und in welchen Phasen sie implementiert werden, da geplant ist, mit einem Pilotversuch zu beginnen.

An dem Treffen nahmen auch der Direktor für Mobilität der Insel, Gonzalo Llamas, der Generaldirektor für Mobilität und Landverkehr der Regierung, Jaume Mateu, der stellvertretende Bürgermeister für nachhaltige Mobilität der Stadtverwaltung von Palma, Francesc Dalmau, sowie weitere Vertreter des Transportkonsortiums, der EMT und ein Teil der technischen Teams teil.