Gravierende Unterschiede bei Mietpreisen in Spanien

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Die Kluft zwischen den teuersten und günstigsten Mieten in Spanien wird immer größer. Nach aktuellen Angaben des Immobilienportals Idealista, über die 20 Minutos berichtet, beträgt der Unterschied zwischen der Stadt mit den höchsten und den niedrigsten Mieten mittlerweile mehr als 800 Euro pro Monat.

Barcelona ist mit einer durchschnittlichen Monatsmiete von 949 Euro erneut die teuerste Stadt für Mieter. Knapp dahinter folgt Madrid mit 930 Euro. Weitere teure Städte sind San Sebastián, Palma de Mallorca und Bilbao, wo die durchschnittlichen Mieten deutlich über 800 Euro liegen.

Auf der anderen Seite des Landes, in kleineren Städten wie Cieza in Murcia oder Priego de Córdoba, zahlt man im Durchschnitt nur etwas mehr als 300 Euro pro Monat. Damit ist die Differenz zwischen den günstigsten und teuersten Mieten in Spanien auf über 600 Euro pro Monat gestiegen, in einigen Stadtteilen sogar auf über 1.800 Euro.

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Die Analyse zeigt, dass die großen städtischen Gebiete am teuersten sind. In Madrid und Barcelona befinden sich 94 der 100 teuersten Stadtteile Spaniens. In exklusiven Stadtteilen wie Recoletos in Madrid oder Pedralbes in Barcelona zahlt man schnell rund 1.800 Euro pro Monat für eine Wohnung.

In kleineren Gemeinden und ländlichen Gebieten liegen die Mieten hingegen weit unter dem nationalen Durchschnitt von 649 Euro pro Monat. Vor allem außerhalb der touristischen oder wirtschaftlichen Zentren sind die Preise viel erschwinglicher.

Für diejenigen, die bereit sind, die überfüllten Städte zu verlassen, kann das Leben in Spanien also immer noch erschwinglich sein. In den Großstädten scheint der Anstieg jedoch vorerst nicht aufzuhalten zu sein, trotz der verstärkten Mietpreisregulierung und der begrenzten Verfügbarkeit von Wohnraum.

Quelle: Agenturen