Grundsteinlegung für die künftige Busgarage der TIB in Alcúdia

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Der Minister für Mobilität und Wohnungsbau, Marc Pons, die Bürgermeisterin von Alcúdia, Bàrbara Rebassa, der Generaldirektor für Mobilität und Landverkehr, Jaume Mateu, und der Geschäftsführer des Verkehrskonsortiums von Mallorca, Maarten Johannes Van Bemmelen, legten gestern Morgen (16.06.2020) den ersten Stein für die zukünftige Garage der neuen TIB-Busflotte in Alcúdia.

An der Veranstaltung nahm auch der Präsident der Grupo Ruiz, Gregorio Ruiz, teil, die Unternehmensgruppe, die die neue Konzession für den öffentlichen Überlandverkehr im nördlichen Gebiet (Los 2) verwalten wird, und Eigentümer des neuen Depots, eines der sechs, die das neue öffentliche Verkehrsnetz zur Abdeckung der Logistik des gesamten Dienstes nutzen wird.

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Der Minister bezeichnete die Veranstaltung als einen Schritt zur Wiederherstellung der Normalität und betonte, dass es sich hierbei um eine sehr wichtige Arbeit handelt, da sie Teil des strategischen Projekts zur Änderung des ÖPNV-Modells für das nächste Jahrzehnt ist.

Pons erklärte, dass die durch den Covid-19 verursachte Situation ein Überdenken der Arbeitsmethodik erzwungen hat, versicherte jedoch, dass alle Beteiligten – von den Verwaltungen bis hin zu den Konzessions- und Subunternehmen – große Anstrengungen unternommen haben, um die Arbeiten fortzusetzen, so dass Fortschritte erzielt wurden, so dass beispielsweise mit den Arbeiten am Bau des Depots von Alcúdia begonnen werden konnte.

Der Minister erklärte auch, dass die neuen Busse bereits hergestellt werden und dass im kommenden Juli einige Einheiten zur Erprobung zur Verfügung stehen werden. Pons hat hervorgehoben, dass die neue öffentliche Straßenverkehrsflotte 223 neue Busse haben wird, die mit nachhaltigen Energien fahren und angepasst werden. “Wir bewegen uns weg vom Transport fossiler Brennstoffe und hin zu Elektrizität und Erdgas”, sagte der Minister.

Der Minister fügte außerdem hinzu, dass das neue öffentliche Verkehrssystem neben der neuen Flotte auch eine ganze Reihe von Infrastrukturlogistik – wie das Gebäude, mit dessen Bau heute begonnen wurde – und ein neues Tarifsystem beinhaltet, das unter anderem die Zahlung per Bankkarte ermöglicht.

Die heute begonnenen Arbeiten befinden sich im Industriegebiet Ca na Lloreta und umfassen den Bau einer Garage mit einer Kapazität für 58 Busse, einer Werkstatt mit vier Arbeitslinien, zwei Schnellladepumpen für komprimiertes Erdgas, ein photovoltaisches Solarsammelsystem und einen Waschtunnel mit Wasserwiederverwendung. Der Minister hat betont, dass die Tankstelle nicht nur für die eigenen Busse des Konzessionärs, sondern auch für andere Fahrzeuge geöffnet sein wird.

Darüber hinaus wird ein Gebäude errichtet, in dem die Verkehrsleitzentrale, ein Büro, Umkleideräume für das Personal, ein Sammelraum, verschiedene Büros und ein Besprechungsraum untergebracht werden sollen. Es werden fünfzehn bis zwanzig Arbeitsplätze für Verwaltungspersonal und Werkstätten geschaffen.

Das Budget des Projekts beträgt 914.474,16 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Die neue Infrastruktur ist eine der Arbeiten, die im Vertrag für die neue Konzession für den öffentlichen Verkehrsdienst im nördlichen Gebiet (Los 2) vorgesehen sind, der von der Ruiz-Gruppe verwaltet wird.

Der Dienst in diesem Bereich wird im Vergleich zum derzeitigen Dienst um 49,3% erhöht. Zu den Verbesserungen gehören beispielsweise die Erhöhung der Frequenz einiger Linien, wie diejenige, die Palma mit Platja de Muro oder Palma mit Port de Pollença verbindet, und auch die Schaffung neuer Verbindungen, wie die Linie, die Muro und Sa Pobla mit der Bucht von Alcúdia verbindet. Der gesamte Dienst in der Nordzone wird mit 73 neuen Bussen mit komprimiertem Erdgas, 9 Bussen mit 100% Elektroantrieb und fünf Kleinbussen mit Dieselantrieb durchgeführt.

Während der Veranstaltung konnte man auch sehen, wie die Busse der neuen TIB-Flotte aussehen werden, die ab November über 223 komplett neue Busse verfügen wird.

Denken Sie daran, dass der neue Straßenbusdienst in drei Lose aufgeteilt wird, die die gesamte Insel Mallorca abdecken. Der Dienst wird voraussichtlich Ende dieses Jahres beginnen und 2021 voll einsatzfähig sein. Die Gesamtinvestition beträgt 480 Millionen Euro. Jedes Los umfasst die folgenden Gemeinden:

Los 1: Calvià, Andratx, Estellencs, Banyalbufar, Esporles, Palma.

Los 2: Puigpunyent, Marratxí, Bunyola, Valldemossa, Deià, Sóller, Escorca, Fornalutx, Alaró, Consell, Pollença, Selva, Lloseta, Campanet, Mancor de la Vall, Inca, Costitx, Sencelles, Santa Eugènia, Muro, Alcúdia, Santa Margalida, Llubí, Sa Pobla, Búger, Artà, Capdepera, Palma.

Los 3: Ariany, Maria de la Salut, Sineu, San Joan, Petra, Lloret, Algaida, Montuïri, Porreres, Llucmajor, Son Servera, Sant Llorenç, Manacor, Artà, Capdepera, Felanitx, Santanyí, Campos, Ses Salines, Vilafranca, Palma.

Der neue Dienst stellt insgesamt eine Steigerung von mehr als 50% des Angebots dar. Die Zahl der pro Jahr zurückgelegten Kilometer hat sich von 11,5 Millionen auf 16,5 Millionen erhöht, was einer Steigerung von 46,1 % gegenüber der derzeitigen Situation entspricht. Ebenso hat sich die Zahl der Frequenzen von 360.000 auf 550.000 pro Jahr erhöht, was im Vergleich zur derzeitigen Situation eine Steigerung von 53% bedeutet.