Grupo Cursach unter starkem Beschuss

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Ein Bericht der “Grup de Blanqueig de Capitals de la Policia Nacional” wirft der Grupo Cursach vor, zwischen 2010 und 2016 Steuern in Höhe von 51 Millionen Euro und weitere 14,7 Millionen Euro Sozialversicherung hinterzogen zu haben.

Der Bericht, zu dem Europa Press Zugang hatte, wurde letzte Woche im Jutjat veröffentlicht und wirft dies 18 Personen vor, darunter der Eigentümer der Gruppe, Bartolomé Cursach, der ehemalige Generaldirektor, Bartolomé Sbert, und der derzeitige Generaldirektor, Miguel Pérez Marsá.

Grupo Cursach unter starkem Beschuss
Grupo Cursach unter starkem Beschuss

Nach Angaben der Polizei hat die Grupo Cursach dieses Verbrechen begehen, indem sie die tatsächlichen Vorteile ihrer Unternehmen nicht deklariert und unregelmäßige Verträge mit ihren Mitarbeitern abgeschlossen hat um sowohl Steuern als auch entsprechende Sozialabgaben zu vermeiden.

Die Grup de Blanqueig hat diese Unregelmäßigkeiten in den Diskotheken Tito’s, BCM, Paradise, Megarena, Riu Palace und Megapark sowie im Restaurant Asadito entdeckt.

Die Ermittler beschreiben in dem Bericht “ein von ihren Verantwortlichen perfekt inszeniertes Betrugssystem” welches “alle umfasst Arbeitnehmer, die über bestimmte Fähigkeiten verfügen” in Bereichen wie der Kontrolle der Mitarbeiter und der täglichen Zahlung von Löhnen, Verträgen, dem Zugang und der Kontrolle von Wiedereinnahmen oder dem Verkauf und der Verteilung von Tickets.

Auf rund 400 Seiten analysiert der Bericht die in den verschiedenen Einrichtungen befindlichen Dokumente und belegt dies mit Gesprächen und mit offiziell deklarierten Zahlen. In der Tat warnten die Ermittler, dass dieser Betrag “einen sehr kleinen Teil des Betrugs in der Gesamtheit der Unternehmen der Gruppe” darstellen könnte.

Quelle & Foto: Europa Press

Beitrag aktualisiert am 05.07.2018 | 12:09