Die höchsten Hypotheken der von Ausländern in Spanien erhaltenen Anfragen sind für den Kauf von Immobilien auf den Balearen, mit einem durchschnittlichen Betrag von 220.550 Euro, laut Idealista. Dies geht aus einer am Donnerstag (03.08.2023) veröffentlichten Studie des Immobilienportals hervor, die das Profil von Ausländern analysiert, die im zweiten Quartal 2023 eine Hypothek in Spanien beantragen.
Auf den Balearen haben die nicht in Spanien ansässigen Kunden, die an einer Finanzierung für den Kauf einer Immobilie interessiert sind, ein monatliches Einkommen von 7.344 Euro und sind auf der Suche nach Häusern mit einem Preis von rund 328.258 Euro. Nach den Inseln folgt Madrid mit einem durchschnittlichen Antragswert von 204 022 Euro. Mit etwas Abstand folgen Andalusien und das Baskenland mit knapp über 160.000 Euro. In Murcia und Aragonien hingegen liegen die Durchschnittsbeträge unter 100.000 Euro, womit sie die letzten autonomen Gemeinschaften in der Rangliste sind.
Auf nationaler Ebene sind Briten, Deutsche und Schweizer die führenden Nationalitäten bei den Anträgen zwischen April und Juni, die 42,5 Prozent der Gesamtzahl ausmachen. Dahinter folgen Amerikaner, Niederländer, Franzosen, Iren, Belgier, Italiener und Schweden.
Die Kunden aus anderen Ländern, die an einer Finanzierung für den Kauf einer Immobilie interessiert sind, verfügen über ein monatliches Einkommen von 5.933 Euro, suchen ein Haus zu einem Preis von rund 210.000 Euro und beantragen einen durchschnittlichen Betrag von 151.200 Euro. Damit würde das Vorhaben eine Verschuldung von 24 Prozent bedeuten. In allen Fällen sind diese Zahlen höher als der Durchschnitt der nationalen Hypothekenbewerber.
Andererseits waren im zweiten Quartal des Jahres 72 % der von Gebietsfremden unterzeichneten Darlehen fest, gegenüber 25 % bei gemischten Hypotheken und 3 % bei variablen Hypotheken.
Quelle: Agenturen





