Hoteliers auf Mallorca senken bis Mai die Preise um 30%

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Die Hoteliers auf Mallorca machen vor dem Einbruch der Belegung ab kommenden Montag (12.04.2021) alle möglichen Angebote und Rabatte, die bis zu 30% erreichen, um europäische Touristen bis Ende April anzulocken und somit eine minimale Aktivität in den Betrieben aufrecht zu erhalten.

Die Hotelketten, die unter den aktuellen Umständen das meiste Angebot offen haben, werden am ehesten alle Kanäle des Online-Marketings nutzen, um den Verkauf der größten Anzahl von Reservierungen für die Insel in den nächsten drei Wochen zu fördern.

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Die Online-Plattformen sind im Moment am aktivsten, ebenso wie die Websites der mallorquinischen Ketten, die trotz der Auflagen und Gesundheitskontrollen, die durch die Pandemie gefordert werden, die meisten Direktbuchungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern erhalten.

Reiseveranstalter und Fluggesellschaften weisen darauf hin, dass “wir die Zahl der Flüge, die wir seit Ende März und über Ostern verzeichnen, zwar nicht vergleichen können, aber die Wahrheit ist, dass wir die größte Anzahl von Flügen trotz sinkender Nachfrage so lange wie möglich in Betrieb halten werden.

Die deutschen Reisekonzerne FTI, TUI, Schauinsland, DER Touristik und Alltours räumen ein, dass die Situation sehr komplex ist, “denn ab Montag ist der Rückgang zum Ende der Schulferien in Deutschland spektakulär, aber die Angebote, die gemacht werden, werden Reisen nach Mallorca fördern, wenn auch in geringerem Maße als in den letzten zehn Tagen.

Der Flughafen von Palma (PMI) wird nach dem hohen Verkehrsaufkommen während der Osterfeiertage auch in der nächsten Woche keinen Rückgang der Flüge aus dem Ausland nach Mallorca verzeichnen.

So zeigt der Flugplan für die nächste Woche, vom 12. bis zum 18., dass der Flughafen eine Bewegung von mehr als 1.200 Flugzeugen (Hin- und Rückflug) haben wird, die meisten davon von und nach Deutschland.

Flüge aus anderen Ländern, wie z.B. Schweden, Österreich und der Schweiz, sind von den Beschränkungen betroffen, die ab nächster Woche auf europäischer Ebene aufgrund des Anstiegs der Infektionszahlen verhängt werden.

In diesem Sinne wartet die Tourismusbranche auf die Entscheidung der deutschen Regierung am 12. April, da die Infektionen in den meisten deutschen Regionen stark angestiegen sind und befürchtet wird, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel bis Anfang Mai restriktivere Maßnahmen beschließen wird. Ebenfalls am Montag wird der Premierminister des Vereinigten Königreichs, Boris Johnson, bekannt geben, ob er die Öffnung des Reiseverkehrs ins Ausland ab dem 17. Mai beibehalten oder gegebenenfalls die Anti-COVID-Maßnahmen weiter verschärfen wird.