Die Gemeinde Tarragona wird eine auffällige Maßnahme einführen, um Hundekot auf den Straßen zu bekämpfen. Alle Hunde in der Stadt müssen mit ihrer DNA registriert werden. Auf diese Weise kann die Gemeinde herausfinden, von welchem Hund die Hinterlassenschaften stammen, und dem Besitzer eine Geldstrafe auferlegen.
Hundebesitzer haben bis zum 15. August 2026 Zeit, ihren Hund anzumelden. Wer dies nicht tut, riskiert eine Geldstrafe von 1.500 Euro. Nach Angaben der Gemeinde ist dies notwendig, da das Problem mit Hundekot seit Jahren besteht und bei den Einwohnern für große Verärgerung sorgt.
Die Registrierung erfolgt durch einen einfachen und schmerzfreien Speicheltest beim Tierarzt. Das DNA-Profil wird mit dem Chip des Hundes verknüpft und in einer kommunalen Datenbank gespeichert. Wenn später Hundekot auf der Straße gefunden wird, kann dieser analysiert und mit den Daten im Register verglichen werden.
Nach der Registrierung erhält der Hund eine Plakette mit einem QR-Code für das Halsband. Dies erleichtert es der Gemeinde, Hunde zu identifizieren und Besitzer ausfindig zu machen. Das System soll nicht nur bei der Verhängung von Bußgeldern helfen, sondern auch bei der Suche nach vermissten Hunden.
Die Kosten für den DNA-Test variieren je nach Zeitraum. Wer früh dabei ist, zahlt 35 Euro. Später steigt dieser Betrag auf 45 Euro, kurz vor Ablauf der Frist. Nach Angaben der Gemeinde sind diese Kosten notwendig, damit das System reibungslos funktioniert.
Tarragona ist nicht die erste spanische Stadt mit einer solchen Maßnahme. In anderen Orten wird die DNA-Registrierung von Hunden bereits eingesetzt, um die Straßen sauberer zu halten. Die Gemeinde hofft, dass dieser Ansatz dazu führt, dass Hundebesitzer künftig besser aufpassen und den Kot ihrer Hunde einfach wegräumen.
Quelle: Agenturen





