Iberia, Globalia und Acciona bewerben sich um “Handling” auf Mallorca

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Die AENA wird die Abfertigungsdienste (Bodenabfertigung von Passagieren und Flugzeugen) auf den drei Flughäfen der Balearem-Inseln erneuern, und zwar im Rahmen der neuen Strategie zur Wiederbelebung des Flughafenverkehrs und der Flughafentätigkeit nach Kriterien der Nachhaltigkeit.

Son Sant Joan wird wieder einmal der Flughafen sein, der die Aufmerksamkeit aller Betreiber dieses Dienstes auf sich ziehen wird, da sein Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren zunehmen wird, nachdem es seit März 2020 aufgrund der Pandemie stark zurückgegangen ist.

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Iberia, Globalia und Acciona bewerben sich um "Handling" auf Mallorca
Iberia, Globalia und Acciona bewerben sich um "Handling" auf Mallorca

Die Entwürfe der Spezifikationen liegen den Unternehmen bereits vor. Sie beabsichtigen, die endgültigen Beiträge zu leisten und das endgültige Dokument bis Ende des Jahres fertig zu stellen. Dies wird die erste große Ausschreibung sein, die auf den Verkehrsprognosen des neuen Flughafenregulierungsdokuments (DORA 2) basiert, das eine Rückkehr zum Passagieraufkommen von 2019 bis 2025 vorsieht. Angesichts dieser Erwartungen wurde beschlossen, die Anzahl der Lizenzen auf jedem der drei Flughäfen auf den Inseln beizubehalten.

Die drei derzeitigen Betreiber von Son Sant Joan sind Acciona, Iberia Airport Services und Groundforce (Globalia). Hinzu kommt die Selbstabfertigung von Ryanair, Norwegian, EasyJet, Jet2 und Eurowings (eigene Dienstleistung der Fluggesellschaften). Auf die Fluggesellschaften, die diesen Service anbieten, entfallen fast 70 % des Geschäftsvolumens in Palma. Die AENA hat eine ganze Reihe von Umweltparametern eingeführt.

Am Flughafen Maó sind dies Iberia und Aviapartner, in Eivissa, wo es ebenfalls zwei Betreiber gibt, sind es Iberia und Groundforce.

Die neue Ausschreibung, die vor Beginn der nächsten Saison veröffentlicht wird, sieht die Einrichtung von Ladestationen und die schrittweise Einführung von umweltfreundlichen Fahrzeugen in den Flotten vor: Elektrofahrzeuge, die mit synthetischem Diesel HVO (hydriertes Pflanzenöl) oder mit HVO-Zertifikaten (Kraftstoff erneuerbaren Ursprungs) betrieben werden.

Die Zielvorgaben des Flughafenbetreibers sehen vor, dass 23 % der Flotte bis 2022 nachhaltig sein müssen und der Anteil bis zum letzten Jahr der Leistungsvergabe im Jahr 2030 auf 78 % ansteigt. Die Gewerkschaften, darunter die General Union of Workers, haben die neuen Ausschreibungen bereits im Blick.