Der Tourismusverband Fomento del Turismo de Mallorca hat in einem offenen Brief an die Präsidentin der Balearen, Marga Prohens, seine „große“ Besorgnis über das negative Meinungsbild zum Ausdruck gebracht, das die Sättigung des touristischen Images der Insel verursacht, eine Situation, die „zweifellos“ durch illegale Ferienvermietungen verursacht wird.
Der Präsident dieser Organisation, Eduardo Gamero, erklärte in dem Text, dass die Hauptursache für diese Sättigung die illegalen Ferienvermietungen sind, da „sie keinerlei Vorschriften oder Anforderungen erfüllen und keine Steuern zahlen“.
In vielen Fällen wird ein privates Auto zusammen mit der Unterkunft angeboten. „Das ist alles illegal und nicht für einen bestimmten Zweck deklariert“, beklagte er. „Diese Aktivitäten stellen einen unlauteren und betrügerischen Wettbewerb gegenüber dem Angebot dar, das alle geltenden Vorschriften erfüllt“, fügte Gamero hinzu.
Die jährliche Versammlung der Mitglieder dieser Organisation stimmte auch darin überein, der regionalen Regierungschefin zu ihrer Initiative zu gratulieren, Vertreter der Zivilgesellschaft zusammenzurufen, um einen Pakt für die Nachhaltigkeit des Tourismus und gegen die Übersättigung der Inseln zu schließen.
Fomento del Turismo de Mallorca betonte, dass man nicht vergessen dürfe, dass jeder auf dieser Insel vom Tourismus lebe und dass dies auch in Zukunft der Fall sein werde, weshalb man sich dafür ausspreche, sich um die Insel, ihre Bevölkerung und ihre Besucher „gleichermaßen“ zu kümmern.
In Bezug auf die illegalen Urlaubsaktivitäten räumte die Organisation ein, dass dies eine der größten Herausforderungen für die verschiedenen Inselverwaltungen sei, die „nicht an den wirtschaftlichen und personellen Ressourcen sparen dürfen“.
Darüber hinaus schlug Gamero unter anderem vor, große Ansammlungen von Arbeitnehmern an bestimmten Punkten zu vermeiden, abschreckende Parkplätze zu schaffen, die Eingänge zu Schulen zu staffeln, VPOs und andere Unterbringungsmaßnahmen zu schaffen und die Ankünfte auf den Flughäfen während des Tages umzuverteilen, sowie den Tourismussektor und die Zivilbevölkerung im Allgemeinen zu sensibilisieren.
„Es ist keine leichte Aufgabe“, sagte der Regierungschef, der die Entscheidung der balearischen Regierung begrüßte, die Überbelegung der Inseln durch Touristen zu bekämpfen und mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen einzudämmen, damit dieses Vorhaben „nicht nur eine bloße Absichtserklärung und ein guter Vorsatz bleibt“.
Quelle: Agenturen





