„Im Iran gibt es praktisch nichts mehr anzugreifen“

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Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, sagte am Mittwoch (11.03.2026) gegenüber Axios, dass es in Iran „praktisch nichts mehr“ zu angreifen gebe und dass der Krieg dort bald beendet sein werde.

Die Wall Street eröffnete am Mittwoch nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten für Februar mit gemischten Ergebnissen, während der Preis für Texas Intermediate-Rohöl gegenüber dem Vortagesschlusskurs erneut stieg, mitten im Krieg der USA und Israels gegen Iran.

Zehn Minuten nach Eröffnung der New Yorker Börse fiel der Dow Jones Industrial Average um 0,14 % auf 47.639 Punkte, der S&P 500 legte um 0,20 % auf 6.795 Punkte zu und der Technologieindex Nasdaq stieg um 0,43 % auf 22.793 Punkte.

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Der Markt beobachtet weiterhin aufmerksam die Lage im Iran, der nach eigenen Angaben in den frühen Morgenstunden des Mittwochs seine „härteste und verheerendste” Angriffswelle seit Beginn des Konflikts am 28. Februar gestartet hat.

Obwohl der Ölpreis gestern mit einem Minus schloss, stieg der Texas Intermediate (WTI) heute Morgen um 2,46 % auf 85,5 Dollar pro Barrel, während der Markt eine historische Freigabe von Notreserven der Internationalen Energieagentur (IEA) erwartet.

Um 09:40 Uhr Ortszeit (13:40 Uhr GMT) lagen die WTI-Terminkontrakte für April um 2,05 Dollar über dem Vortagesschlusskurs. Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran zwingt Dutzende von Schiffen, in Häfen außerhalb ihrer üblichen Routen Zuflucht zu suchen, was alternative Lösungen für die Lieferung erforderlich macht, wie z.B. den Transport per Lkw-Containern, was die Logistikkosten erhöht.

Unternehmen wie Maersk und andere große Reedereien haben Transportreservierungen in den Nahen Osten ausgesetzt und einen Teil ihrer Flotte auf europäische Routen umgeleitet, wobei sie den Suezkanal und den saudischen Hafen Jeddah am Roten Meer als strategische Knotenpunkte für die Versorgung der Arabischen Halbinsel nutzen, anstatt dies über den Persischen Golf zu tun, was eine Folge des Krieges in der Region ist.

Unterdessen bewerten Investoren die Entwicklung des Verbraucherpreisindex (VPI) in den USA, der im Februar mit 2,4 % im Jahresvergleich auf dem Niveau des Vormonats blieb und damit den Markterwartungen entsprach, wie aus den am Mittwoch vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlichten Daten hervorgeht.

Quelle: Agenturen