Immer mehr erfundene Straftaten von Touristen auf Gran Canaria

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In Las Palmas de Gran Canaria steigt die Zahl der Anzeigen von Personen, die Vorfälle melden, die schlichtweg nicht stattgefunden haben. Die Guardia Civil stellt einen Anstieg der Zahl verdächtiger Fälle im Zusammenhang mit falschen Anzeigen fest, die darauf abzielen, Versicherungen zu betrügen, und hat inzwischen Alarm geschlagen.

Was zunächst wie vereinzelte Vorfälle aussah, zeichnet nun ein klares Muster. Nach Untersuchungen erweisen sich Anzeigen wegen Diebstahls, Raubüberfällen oder sogar Gewalt manchmal als völlig unbegründet. Die Beamten müssen jede Meldung mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandeln, wodurch viel Zeit für Fälle verloren geht, die letztendlich unbewiesen bleiben.

Aufgrund von Informationen der Regionalzeitung Diario de Avisos wurden bereits mehrere Ermittlungen zu dieser Art von falschen Anzeigen eingeleitet. Dies unterstreicht das Ausmaß des Problems. Innerhalb der Guardia Civil herrscht die Ansicht, dass diese Situation nicht so schnell verschwinden wird. Mehr noch, sie scheint eher an Intensität zuzunehmen.

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Die Ursachen sind vielfältig. Einige Personen hoffen, mit Hilfe einer erfundenen Geschichte Geld von einer Versicherung zu erhalten. Manche nutzen eine Anzeige, um jemanden in ein negatives Licht zu rücken. In bestimmten Situationen wird die Geschichte so aufgebauscht, dass sie fast völlig losgelöst von der Realität ist. Dies macht es für die Ermittler noch schwieriger, die Fakten aufzudecken.

Diario de Avisos weist darauf hin, dass eine falsche Anzeige in Spanien kein Bagatelldelikt ist. Wer dabei erwischt wird, muss mit hohen Geldstrafen und in manchen Fällen sogar mit Freiheitsentzug rechnen. Dennoch scheint diese Drohung nicht jeden abzuschrecken. Vielleicht, weil die Menschen glauben, dass es nicht bemerkt wird, oder weil sie die Folgen herunterspielen.

Quelle: Agenturen