Immer mehr Spanier entscheiden sich für „listo para llevar“

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Ein schnelles Sandwich am Schreibtisch oder eine Portion Pasta im Park; man sieht es überall in Spanien, vor allem in den großen Städten. Die Zeit der ausgiebigen Mittagessen scheint vorbei zu sein. Die Zahlen lügen nicht: Die Fertiggerichte erobern rasend schnell die spanischen Straßen und Büros. Es ist keine vorübergehende Modeerscheinung mehr, sondern eine dauerhafte Veränderung.

Die Menschen greifen massenhaft zu „listo para llevar“. Die Hälfte der Büroangestellten bringt brav eine Mahlzeit von zu Hause mit. Das geht aus dem Artikel der Nachrichtenagentur EFE hervor. Etwa 21 Prozent suchen noch eine Bar oder Kantine auf. 13 Prozent holen sich etwas zum Mitnehmen und 12 Prozent gehen in den Supermarkt für eine Fertiggericht.

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Natürlich ist nicht ganz Spanien auf „listo para llevar“ umgestiegen, aber in großen Städten, in denen viele Menschen arbeiten, ist das auf der Straße immer häufiger zu beobachten.

Früher mochte niemand diese Mikrowellengerichte. Heute findet man jedoch frische Produkte, gesunde Kombinationen und sogar lokale Rezepte im Kühlregal. Das schont auch den Geldbeutel. Für eine Person alles frisch einkaufen? Das kostet viel Geld. Und man wirft weniger weg. Spanier achten immer häufiger darauf.

Das wird vorerst nicht aufhören. Bequemlichkeit gewinnt einfach gegen die Tradition. Ob dadurch die berühmte spanische Esskultur wirklich zerstört wird? Das bleibt abzuwarten. Vorerst schmeckt dieser schnelle Happen jedenfalls nach mehr.

Quelle: Agenturen