Der Verkauf von Wohnimmobilien in Spanien steuert auf das beste Jahr seit der großen Immobilienkrise vor mehr als fünfzehn Jahren zu. Von Januar bis November 2025 wurden fast 680.000 Häuser verkauft. Das sind mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und der höchste Stand seit 2007.
Mit diesen Zahlen ist 2025 bereits jetzt stärker als das gesamte Jahr 2023 und nähert sich den Verkaufszahlen von 2021. Um das Jahr als Rekordjahr seit der Krise abzuschließen, sind im Dezember noch etwa 43.000 Transaktionen erforderlich. Angesichts des Monatsdurchschnitts von mehr als 61.000 Verkäufen scheint dies durchaus erreichbar zu sein.
Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass sich der Markt etwas beruhigt. Im November wurden mehr als 61.000 Wohnungen verkauft, was einem Rückgang von rund 2 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahr 2024 entspricht. Dies deutet darauf hin, dass sich das Wachstum etwas abschwächt.
Betrachtet man die Art der Immobilien, so gibt es deutliche Unterschiede. Der Verkauf von Wohnungen ging im November um rund 4 Prozent zurück. Freistehende und Doppelhaushälften schnitten hingegen besser ab und verzeichneten einen Anstieg von etwa 4 Prozent.
Auch regional gibt es Unterschiede. In acht autonomen Regionen stieg die Zahl der Verkäufe, wobei Navarra den stärksten Anstieg verzeichnete. In neun anderen Regionen war hingegen ein Rückgang zu verzeichnen. Vor allem in Madrid, auf den Balearen und in Kantabrien wurden deutlich weniger Wohnungen verkauft.
Trotz der Abkühlung steigen die Preise weiter. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag im November bei rund 1.937 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von rund 6 Prozent auf Jahresbasis entspricht. Auch die Zahl der abgeschlossenen Hypotheken stieg, ebenso wie die durchschnittliche Hypothekensumme.
Quelle: Agenturen




