Immobilienmarkt vor der nächsten Blase?

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Der spanische Immobilienmarkt verzeichnet ein starkes Wachstum und nähert sich dem Niveau der letzten Immobilienblase. Im Jahr 2024 wurden durchschnittlich 1.754 Häuser pro Tag verkauft, bei insgesamt 641.919 Transaktionen. Dies ist die zweithöchste Zahl seit 2008 und wird nur noch von 2022 übertroffen. Während der Immobilienblase im Jahr 2007 waren es noch 775.300 Häuser.

Täglich wurden 344 Häuser in Andalusien, 211 in Madrid, 272 in Katalonien und 286 in der Region Valencia verkauft. Die hohe Nachfrage verringert das Wohnungsangebot, was die Käufer dazu veranlasst, höhere Angebote zu machen und mehr Schulden zu machen.

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Faktoren wie niedrige Zinssätze, die Lockerung des Euribor und ein starker Arbeitsmarkt fördern die Nachfrage. Auch die hohen Mietpreise machen den Kauf attraktiver. Regional betrachtet stiegen die Hausverkäufe überall außer auf den Balearen (-4 %). Die größten Zuwächse gab es in Galicien (+22 %), La Rioja (+20 %) und Kastilien-La Mancha (+19 %).

Neubauten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit: Die Verkäufe stiegen um fast 24 % auf 135.052 Transaktionen, den höchsten Stand seit 2013. Laut der Immobilien-Website Fotocasa spielt die Nachfrage nach modernen Häusern eine wichtige Rolle. Beschränkungen bei Bauland, steigende Materialkosten und bürokratische Hindernisse können jedoch zu weiteren Preissteigerungen führen.

Quelle: Agenturen