Immobilienpreise in Spanien steigen rapide an

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Die Preise für Wohnimmobilien in Spanien sind erneut stark gestiegen. Im dritten Quartal 2025 lagen die Preise im Durchschnitt 12,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das geht aus Zahlen von Eurostat hervor. Damit steigen die Immobilienpreise in Spanien mehr als doppelt so schnell wie im europäischen Durchschnitt.

Der starke Anstieg ist kein einmaliger Ausreißer. In Spanien sind die Immobilienpreise nun schon seit drei Quartalen in Folge um mehr als 12 Prozent gestiegen. Im ersten Quartal 2025 betrug der Anstieg 12,3 Prozent, im zweiten und dritten Quartal 12,8 Prozent. Der Preisdruck auf dem Immobilienmarkt bleibt also unvermindert hoch.

Im Vergleich zu anderen Ländern in Europa gehört Spanien zu den Ländern mit den höchsten Preissteigerungen. Nur Portugal, Kroatien und die Slowakei schnitten noch schlechter ab. Vor allem in Großstädten und beliebten Regionen an der Küste sind Wohnungen weiterhin knapp und daher teuer.

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Während die Preise in Spanien stark steigen, liegt der Durchschnitt in Europa deutlich niedriger. In der Europäischen Union betrug der Anstieg etwa 5,5 Prozent und in der Eurozone etwa 5,1 Prozent. Spanien liegt also deutlich darüber, was die Unterschiede innerhalb Europas deutlich macht.

Für viele Menschen wird es immer schwieriger, eine Wohnung zu kaufen. Vor allem junge Menschen und Menschen mit geringerem Einkommen merken, dass Wohnungen unerschwinglich werden. Die Löhne steigen bei weitem nicht so schnell wie die Immobilienpreise, wodurch es immer schwieriger wird, für eine Eigentumswohnung zu sparen.

Experten zufolge ist das größte Problem der Mangel an Wohnraum. Es werden zu wenige neue Häuser gebaut, um die große Nachfrage zu befriedigen. Solange sich daran nichts ändert, gehen Experten davon aus, dass die Preise vorerst hoch bleiben werden.

Quelle: Agenturen