Impfung verlangsamt sich auf den Balearen aufgrund fehlender Dosen von AstraZeneca

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Salut erhielt letzte Woche nur 3.400 Impfstoffe von AstraZeneca, um die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen zu versorgen, zu der etwa 116.258 Menschen auf den Balearen gehören, obwohl etwa 30% bereits mit einer ersten Dosis geimpft wären. Die Perspektive verbessert sich vage mit der Verschiffung von 8.500 weiteren Impfstoffen in dieser Woche, aber sie sind unzureichend. Mit diesen Zahlen hat sich die Kampagne auf den Inseln verlangsamt, vor allem bei dieser Altersgruppe, die in den freigegebenen Massenpunkten geimpft wird.

Betrug die durchschnittliche tägliche Versorgung mit Impfstoffen letzte Woche mehr als 6.100 Dosen, so sind es seit letztem Freitag weniger als 3.000 pro Tag, also etwa die Hälfte.

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Während der Wartezeit hat Salut begonnen, Impfstoffe von Pfizer und Moderna in allen Impf-Zentren zu verabreichen. Die Gruppe der 70- bis 79-Jährigen, die mit diesen Impfstoffen geimpft werden, ist also in Bewegung und es gibt nur noch wenige, die in ihr Gesundheitszentrum gehen.

Quellen aus dem Gesundheitswesen sagen, dass auf diese Weise zumindest der servicio de Atención Primaria entlastet wird und die Infrastruktur und die Einstellung von Personal genutzt werden kann, um mit dem Impfprozess fortzufahren.

Dennoch scheint alles darauf hinzudeuten, dass diese Situation nicht rechtzeitig verlängert werden wird. Es sei darauf hingewiesen, dass die Europäische Arzneimittelagentur am Dienstag grünes Licht gegeben hat, die Impfung mit Janssen fortzusetzen, obwohl das Labor Thromben zu den seltenen Nebenwirkungen seines Impfstoffs zählen muss, ähnlich wie bei AstraZeneca.

Diese Entscheidung ist endgültig, so dass es nicht notwendig sein wird, die Lieferung der zweiten Dosis von Pfizer von den derzeitigen 20 Tagen auf 6 bis 8 Wochen bei Kindern unter 80 Jahren zu verschieben, und könnte ausreichen, um bald den erwarteten endgültigen Schub für das Tempo der Immunisierung zu geben.

Die Lieferungen von Pfizer sind die konstantesten und bedeuteten bisher etwa 23.000 Dosen pro Woche für die Balearen, eine Zahl, die bei der nächsten Lieferung dank neuer Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und dem US-Pharmakonzern steigt.

Die wichtigste Folge der Beibehaltung dieser Sendungen ist, dass die Bevölkerung der Inseln über 80 Jahre bereits geimpft ist. Wie in anderen Gruppen wird nun aktiv nach Fällen gesucht, die ihre Dosis aus verschiedenen Gründen nicht erhalten haben könnten, aber es wird davon ausgegangen, dass der Großteil der Bevölkerung geimpft worden ist.

Andererseits schreitet die Kampagne mit diesem Impfstoff von den Ältesten zu den Jüngsten, zu den 70- bis 79-Jährigen, und auf Mallorca werden bereits die 73-Jährigen aufgerufen.

Am vergangenen Freitag wurde das Online-Terminvergabesystem für die Impfung für eine Zielpopulation von 5.624 Personen (Jahrgang 1956, die noch nicht geimpft worden waren) aktiviert. Am Montag hatten es nur 527, also 9 %, genutzt. Daher werden 24.500 weitere Termine (für die Jahre 1957-1960) eröffnet.

Beitrag aktualisiert am 21.04.2021 | 07:33