„Ingrid“ sorgt für Chaos auf spanischen Straßen

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Der Sturm Ingrid hat Spanien an diesem Wochenende mit heftigem Winterwetter heimgesucht. Große Teile des Landes sind mit Schnee, Kälte, starkem Wind und hohen Wellen entlang der Küste konfrontiert. Der spanische Wetterdienst Aemet hat für viele Regionen Warnungen herausgegeben, an der Küste von Galicien sogar mit Code Rot wegen sehr gefährlicher Seebedingungen.

Der Sturm bringt Schnee bis in niedrige Höhen, teilweise schon ab 300 bis 600 Metern. Durch die Kombination von Schnee und starkem Wind fühlt es sich besonders kalt an. Vor allem im Norden und Nordwesten Spaniens sorgt dies für schwierige und teilweise gefährliche Situationen.

Nach Angaben der Verkehrsbehörde DGT sind mehr als 150 Straßen von dem Winterwetter betroffen. Ein Teil dieser Straßen ist aufgrund von Schnee und Eis vollständig gesperrt. Auf anderen Strecken sind Schneeketten oder Winterreifen vorgeschrieben und es gelten Beschränkungen für den Güterverkehr.

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Im Nordwesten Spaniens waren zuvor mehr als 1.100 Lkw festgefahren, vor allem auf wichtigen Straßen in Kastilien und León sowie in Galicien. Inzwischen wurden einige Beschränkungen aufgehoben und viele Fahrer können ihre Fahrt fortsetzen, auch wenn die Lage weiterhin angespannt ist.

Transportunternehmen haben Kritik an der Vorgehensweise der Behörden geäußert. Ihrer Meinung nach standen die Lkw teilweise lange Zeit still, obwohl die Straßen noch recht gut befahrbar waren. Dies führte zu unnötigen Verzögerungen und Frustration bei den Fahrern.

Auch die Rettungsdienste haben alle Hände voll zu tun. In Kastilien und León gingen Hunderte von Meldungen bei der Notrufnummer 112 wegen umgestürzter Bäume, Glätte und Verkehrsproblemen ein. Darüber hinaus warnt die Eisenbahngesellschaft Renfe, dass der Zugverkehr durch Schnee und Sturm beeinträchtigt werden kann.

Die Behörden raten dazu, unnötige Fahrten zu vermeiden, die Wettervorhersagen genau zu beachten und immer Winterausrüstung mitzuführen. Solange der Sturm Ingrid anhält, ist auf den Straßen besondere Vorsicht geboten.

Quelle: Agenturen