Iran macht das Ende des Krieges von der Einstellung der Angriffe abhängig

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Der iranische Präsident Masud Pezeshkian erklärte am Samstag (21.03.2026), dass die Bedingung für ein Ende des Krieges im Nahen Osten in der „sofortigen Einstellung der Aggressionen“ seitens der Vereinigten Staaten und Israels sowie in Garantien bestehe, dass sich solche Angriffe in Zukunft nicht wiederholen werden.

„Die Bedingung für ein Ende des Krieges und des Konflikts in der Region ist die sofortige Einstellung der Aggressionen der USA und des zionistischen Regimes sowie die Garantie, dass sich diese in Zukunft nicht wiederholen“, erklärte Pezeshkian laut der Nachrichtenagentur IRNA in einem Telefongespräch mit dem indischen Premierminister Narendra Modi.

Der iranische Staatschef betonte, dass der Iran „den Krieg nicht begonnen“ habe, und warf den USA und Israel vor, mitten in den Atomverhandlungen Angriffe „ohne Rechtfertigung und ohne rechtliche Grundlage“ gestartet zu haben, was seiner Aussage nach zum Tod von hochrangigen Militärs und Zivilisten geführt habe, und forderte ein Ende dessen, was er als „unmenschliche und unmoralische“ Handlungen bezeichnete.

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Zudem wies er die von Washington vorgebrachten Argumente zur Rechtfertigung der Militäroffensive zurück, insbesondere die angebliche Absicht, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern, und bekräftigte, dass das Land ein Programm zu friedlichen Zwecken unterhalte und bereit sei, seine nuklearen Aktivitäten einer internationalen Überwachung zu unterstellen.

Der iranische Präsident betonte zudem die Notwendigkeit, die Einheit zwischen den Ländern der Region zu stärken, und schlug die Schaffung eines regionalen Sicherheitsmechanismus vor, der Stabilität ohne die Einmischung externer Akteure gewährleistet.

Modi brachte seinerseits die Besorgnis Indiens über die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten zum Ausdruck und verteidigte die Notwendigkeit, so bald wie möglich wieder den Weg des Dialogs einzuschlagen, wie die IRNA berichtete.

Der indische Regierungschef warnte zudem vor den Risiken, die Angriffe auf Energieinfrastrukturen für die globale Sicherheit mit sich bringen, und betonte die Bedeutung der Gewährleistung der Freiheit der Schifffahrt im Persischen Golf – in Anspielung auf die Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus durch den Iran, durch die 20 % des weltweiten Rohöls transportiert werden.

Quelle: Agenturen