Iran und USA schließen erste Phase der Verhandlungen mit „Optimismus“ ab

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Der Iran und die Vereinigten Staaten haben am Samstag (11.04.2026) in Islamabad die erste Phase ihrer direkten Verhandlungen mit Anzeichen von „Optimismus“ und dem Austausch der ersten Vereinbarungsprotokolle abgeschlossen, wie diplomatische Quellen gegenüber EFE berichteten.

„Die erste Phase der Verhandlungen ist abgeschlossen, und nun tauschen die Delegationen die Protokolle aus. Beide Seiten zeigen sich optimistisch hinsichtlich des Ergebnisses der Gespräche“, bestätigte eine iranische diplomatische Quelle unter der Bedingung der Anonymität.

Der staatliche iranische Rundfunk (IRIB) wies auf die Möglichkeit hin, dass noch heute Abend oder im Laufe des Sonntags eine neue Verhandlungsrunde stattfinden könnte, wie eine der Delegation aus Teheran nahestehende Quelle mitteilte.

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„Die direkten Gespräche zwischen den Delegationen des Iran und der Vereinigten Staaten begannen um 16:55 Uhr Ortszeit (11:55 Uhr GMT) und dauerten bis etwa 19:00 Uhr (14:00 Uhr GMT), als eine Pause für das Gebet eingelegt wurde. Nach der Pause wurden die Gespräche wieder aufgenommen und dauern an, unterbrochen lediglich durch ein Arbeitsessen der Verhandlungsteams“, bestätigte eine pakistanische diplomatische Quelle gegenüber EFE.

Die Delegationen der USA und des Iran hatten am Samstag unter Vermittlung der Behörden in Islamabad ihren ersten direkten Kontakt, wie das Weiße Haus bestätigte.

Ein hochrangiger US-Beamter berichtete in einem offiziellen Bericht der Pressestelle der Delegation, dass es sich um ein „trilaterales Treffen von Angesicht zu Angesicht“ handelte, an dem auch das Gastgeberland teilnahm.

Die Delegation aus Washington wurde vom Vizepräsidenten JD Vance angeführt, begleitet vom Sonderbeauftragten für Friedensmissionen, Steve Witkoff, und dem Berater Jared Kushner, dem derzeitigen Schwiegersohn von Donald Trump.
Zur Delegation gehörten außerdem der nationale Sicherheitsberater des Vizepräsidenten, Andrew Baker, und der Sonderberater für asiatische Angelegenheiten, Michael Vance, sowie ein „komplettes Team von US-Experten“, das in die pakistanische Hauptstadt entsandt worden war.
Auf iranischer Seite lag die Führung beim Parlamentspräsidenten Mohamad Baqer Qalibaf und beim Außenminister Abbas Araqchi.

Dieses Treffen stellt den ersten direkten und persönlichen Kontakt zwischen Washington und Teheran seit der Unterzeichnung des Atomabkommens im Jahr 2015 dar und ist das hochrangigste Treffen zwischen den beiden Mächten seit der Islamischen Revolution von 1979.

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim prüfen Experten beider Länder, unterstützt von Beobachterteams aus Washington, nun die letzten Details der Verhandlungen, was den Prozess über den ursprünglich geplanten einzigen Verhandlungstag hinaus verlängern könnte.

Quelle: Agenturen