Israel greift Produktions- und Abschussanlage für ballistische Raketen im Iran an

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Die israelische Armee gab am Mittwoch (04.03.2026) bekannt, in den frühen Morgenstunden eine Lager-, Produktions- und Abschussanlage für ballistische Raketen in der Stadt Isfahan im Westen des Iran angegriffen zu haben, wie aus einer Mitteilung des Militärs hervorgeht.

„In der Nacht wurden Dutzende von Infrastruktureinrichtungen des iranischen Terrorregimes im gesamten Iran angegriffen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Nach Angaben der israelischen Armee befanden sich in dieser Anlage auch ballistische Raketen vom Typ Ghadr-110 mit einer maximalen Reichweite von 1.950 Kilometern.

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In Isfahan, das auch bei den israelischen Angriffen im vergangenen Jahr bombardiert wurde, befinden sich das Zentrum für Nukleartechnologie des Iran und eine Uranumwandlungsanlage. Darüber hinaus gibt es dort Anlagen zur Herstellung von Uranmetall und Maschinen zur Produktion von Zentrifugenteilen sowie kleine Forschungsreaktoren.

In diesem neuen regionalen Krieg, der vor allem die Golfstaaten betrifft, hat Israel nach eigenen Angaben rund 1.600 Luftangriffe geflogen und 4.000 Munition gegen den Iran abgefeuert – mehr als im sogenannten Zwölf-Tage-Krieg im Juni 2025. Die israelische Armee schätzt, dass der Iran über zehn Raketen pro Abschussrampe verfügt, weshalb sie sich auf die Zerstörung der Abschussrampen konzentriert, um einen möglichen Raketenabschuss zu verhindern.

Quelle: Agenturen