Bei einem Überfall auf das Kloster Santo Espíritu del Monte in Gilet bei Valencia sind ein Ordensmann gestorben und drei weitere verletzt worden. Der Angriff wurde von einem Mann verübt, der derzeit noch von der Guardia Civil gesucht wird.
Nach Angaben der Polizei wurden sieben der dort anwesenden Ordensleute angegriffen, nachdem ein Mann über den Zaun des Klosters gesprungen war und mit einer Metallstange auf sie einschlug. Einer der angegriffenen Ordensleute starb an seinen Verletzungen. Nachdem der Angreifer das Gelände betreten hatte, erklärte er ihnen, er sei Jesus Christus.
Die drei Verletzten im Alter von 57, 66 und 95 Jahren wurden in ein Krankenhaus in Sagunto gebracht. Sie erlitten mehrere Prellungen, schweben aber glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Zwei Ordensleute blieben unverletzt, da sich einer von ihnen im Garten aufhielt und der andere gerade eine Messe feierte. Sie befanden sich nicht in dem Bereich, in dem der Angriff stattfand.
Bislang wurde im Zusammenhang mit dem Vorfall noch keine Festnahme vorgenommen. Dies liegt daran, dass der Verdächtige geflohen ist und derzeit in den umliegenden Bergregionen aktiv gesucht wird. Die Behörden konnten auch noch nicht genau feststellen, wer der Verdächtige ist, und sie tappen nach wie vor im Dunkeln, was die Motive für den Angriff angeht.
Quelle: Agenturen





