Der spanische Wetterdienst AEMET und die Protección Civil warnen vor schlechtem Wetter im Norden Spaniens. Eine Kaltluftströmung aus dem Norden bringt Schnee, Frost und niedrige Temperaturen, insbesondere im oberen Teil des Landes.
Ab Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze rapide. Während der Schnee zunächst noch über 1.000 Metern blieb, kann er am Donnerstag (20.11.2025) bereits in Höhen von 400 bis 600 Metern fallen. In einigen Tälern und an der kantabrischen Küste kann sich sogar auf 300 Metern eine weiße Schicht bilden. In Bergregionen werden bis zu 20 Zentimeter Schnee erwartet, was den Verkehr erschwert.
Die Temperaturen sinken in den nördlichen Provinzen wie Aragón, Katalonien, Navarra, Baskenland, Kantabrien und Asturien stark. Tagsüber werden Höchsttemperaturen von knapp 10 Grad erreicht, während es nachts weit unter null Grad frieren kann. Die Straßen können durch Vereisung glatt werden, und die gefühlten Temperaturen werden durch den starken Nordwind noch niedriger sein.
Laut der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) bleibt die Kaltluft bis einschließlich Freitag aktiv. Danach soll mildere Luft aus dem Westen einströmen, wodurch die Temperaturen leicht ansteigen und die Schneefallgrenze wieder ansteigen könnte. Dennoch warnen Experten, dass die winterliche Situation vorerst noch nicht vorbei ist.
Die Protección Civil bittet Autofahrer um Vorsicht. Wer auf die Straße muss, sollte Winterreifen oder Schneeketten mitführen und warme Kleidung mitnehmen. Außerdem wird empfohlen, lokale Warnungen und Verkehrsinformationen aufmerksam zu verfolgen.
Die kalte Luft wird vor allem in Regionen wie Kantabrien, dem Baskenland, Asturien, Navarra und La Rioja zu spüren sein. In Galicien und Kastilien und León wird ebenfalls Schnee erwartet, während in den Pyrenäen von Aragón und Katalonien das winterliche Wetter wahrscheinlich noch heftiger ausfallen wird.
Quelle: Agenturen





