Kampf gegen Überbevölkerung von Wildschweinen und Kaninchen

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Die Bestände an Wildschweinen und Kaninchen in Spanien sind in den letzten Jahren explosionsartig gewachsen und haben inzwischen Rekordwerte erreicht. Aktuellen Daten zufolge gibt es im Land schätzungsweise mehr als 2 Millionen Wildschweine, während die Zahl der Kaninchen in manchen Gebieten so hoch ist, dass sie als regelrechte Plage gelten.

Das Wildschwein hat sich besonders gut an verschiedene Lebensräume angepasst. Jährlich werden Tausende Exemplare erlegt, doch trotz dieser intensiven Jagd wächst der Bestand weiter. Dies führt zu zunehmenden Problemen wie Verkehrsunfällen und Schäden an landwirtschaftlichen Flächen.

Auch die Kaninchenpopulation steigt weiter an. In bestimmten Regionen, wie Teilen von Castilla-La Mancha und Aragón, können die Bestandsdichten auf über 100 Kaninchen pro Hektar ansteigen. Dies führt zu großen Verlusten für Landwirte, die ihre Ernten teilweise oder vollständig durch Fraßschäden verloren sehen.

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Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind beträchtlich. Die durch diese Tiere verursachten Schäden belaufen sich Schätzungen zufolge auf Hunderte Millionen Euro pro Jahr. Vor allem Landwirte sind stark betroffen, aber auch die Infrastruktur und Naturschutzgebiete spüren die Folgen.

Die Ursachen für diesen Anstieg sind vielfältig. Mildere Winter sorgen für eine höhere Überlebensrate, während der Mangel an natürlichen Feinden und Veränderungen in der Landschaft zum Anstieg beitragen. Darüber hinaus spielen Einschränkungen bei der Jagd in einigen Gebieten eine Rolle.

Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, werden strengere Maßnahmen in Betracht gezogen. Dazu gehören eine intensivere Jagd, eine bessere Koordination zwischen den Regionen und neue Methoden zur Bestandsregulierung. Dennoch bleibt es eine komplexe Herausforderung, bei der die Interessen von Natur, Wirtschaft und Sicherheit aufeinandertreffen.

Quelle: Agenturen