In Spanien wird eine Maßnahme erwogen, die vor allem Urlauber betrifft. Die Verbraucherschützer wollen damit die Wasserversorgung sichern.
Mit rund 94 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr zählt Spanien zu den beliebtesten Urlaubszielen weltweit. Doch der Massentourismus hat Folgen: Die Lebenshaltungskosten steigen, bezahlbarer Wohnraum wird knapp und auch Wasser wird vielerorts zur Mangelware. Auf den Kanaren kam es deshalb kürzlich sogar zu Protesten. Auf Teneriffa eskalierten die Demonstrationen teilweise sogar gewalttätig.
Die spanische Organisation für Umwelterziehung und Verbraucherschutz (ADEAC) will nun gegen den erhöhten Wasserverbrauch durch Touristen vorgehen. Sie prüft derzeit die Abschaffung der öffentlichen Duschen an den Stränden. Anhaltende Trockenheit und ausbleibende Niederschläge in mehreren Regionen haben die Wasserknappheit zusätzlich verschärft. In Katalonien wurde bereits der Notstand ausgerufen, wie die Tagesschau berichtet.
Quelle: Agenturen



