Keine Nahrungsmittel mehr für die Verteilung im südlichen Gazastreifen

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten hat davor gewarnt, dass den UN-Organisationen an diesem Sonntag (12.05.2024) die Nahrungsmittel für die Verteilung im südlichen Gazastreifen ausgehen werden, da es sehr schwierig ist, Lastwagen über die Landübergänge zu transportieren.

Seit dem Ausbruch des Krieges zwischen Israel und der Hamas fließen die Hilfsgüter in Strömen, vor allem in den letzten Tagen, als Israel die Kontrolle über die palästinensische Seite des Grenzübergangs Rafah im Süden der Enklave, der an Ägypten grenzt, übernommen hat.

Zusätzlich zu den Feindseligkeiten an einem anderen Hauptzugang zum Gazastreifen, dem Kerem-Shalom-Übergang, wo die Hamas nach israelischen Angaben in den letzten Tagen mehrere Raketen abgefeuert hat, warnen UN-Organisationen vor einer kritischen Situation, die am kommenden Sonntag ihren Höhepunkt erreichen könnte, da Hunderttausende Palästinenser im Süden der Enklave eingeschlossen sind.

Lesetipp:  Spanien "könnte" Millionen von Wohnungen bauen
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! Mit nur einem Klick zum Angebot! -|-- Spannung & Thrill - Mallorca-Krimis - E-Books von Jan van Renesse. Alle Titel für jeweils € 3,99!

„Das Welternährungsprogramm und das Palästinensische Flüchtlingshilfswerk werden morgen keine Nahrungsmittel mehr für die Verteilung im Süden haben“, warnte der Leiter des OCHA in Gaza, Georgios Petropoulos. „Da alle Grenzübergänge nach Rafah geschlossen oder unsicher sind, hat sich die humanitäre Lage in Gaza weiter verschlechtert“, fügte er hinzu. „Die Grenzübergänge für Lebensmittel und humanitäre Hilfe sind abgeschnitten“, warnte er, „und ab morgen werden sich die Menschen nur noch auf das verlassen können, was sie bis jetzt haben“.

Er warnte beispielsweise davor, dass acht der zwölf bisher geöffneten Bäckereien im Süden des Landes schließen mussten und die vier, die noch geöffnet sind, ab Sonntag kein Mehl mehr haben werden.

Quelle: Agenturen