Klimaanlagen kommen teuer zu stehen

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Aufgrund der immer heißeren, trockeneren und längeren Sommer in Spanien greifen Familien immer häufiger zur Klimaanlage, um sich abzukühlen. Während Klimaanlagen früher vor allem an Spitzentagen genutzt wurden, laufen sie heute regelmäßig wochenlang ununterbrochen. Das hat erhebliche Auswirkungen auf den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten.

Laut einer neuen Studie führen diese Veränderungen zu deutlich höheren Energiekosten für spanische Haushalte, die einen deutlichen Anstieg ihres Verbrauchs im Vergleich zu den Vorjahren feststellen. Darüber hinaus schalten viele Menschen ihre Klimaanlage genau zu den Zeiten ein, zu denen der Strom am teuersten ist, nämlich am Nachmittag und am frühen Abend. Dadurch steigen die Kosten besonders schnell an.

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Im Durchschnitt kostet der Betrieb einer Klimaanlage etwa 3,35 Euro pro Tag, wenn sie acht Stunden lang läuft. Das mag nicht viel erscheinen, aber auf das Jahr gerechnet kommt eine beträchtliche Summe zusammen. Familien geben derzeit etwa 260 Euro pro Jahr für Klimaanlagen aus.

Für ganz Spanien sind das mehr als 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Dieser Betrag steigt jedes Jahr weiter an, vor allem weil im Sommer durchschnittlich fünf zusätzliche Hitzewochen hinzukommen.

Den Forschern zufolge könnten die Kosten bis 2050 um weitere 60 bis 70 Euro steigen, selbst wenn der Strompreis gleich bleibt. Das liegt einfach daran, dass die Menschen die Klimaanlage häufiger einschalten, um die Hitze zu bekämpfen.

Wetterexperten erwarten, dass auch der Sommer 2025 wieder extrem heiß wird, vor allem in den Monaten Juli, August und September. Für viele Familien wird die Klimaanlage also wieder unverzichtbar sein.

Quelle: Agenturen