Flüge drohen erneut teurer zu werden, da sowohl KLM als auch Transavia einen Treibstoffzuschlag einführen. Aufgrund der steigenden Kerosinpreise sehen sich die Fluggesellschaften gezwungen, einen Teil der Kosten an die Reisenden weiterzugeben.
Transavia teilt mit, dass es sich um einen vorübergehenden Zuschlag handelt, der von der Flugstrecke abhängt. Reisende zahlen dadurch einige Euro zusätzlich pro Ticket. Nach Angaben der Fluggesellschaft ist diese Maßnahme notwendig, um die steigenden Treibstoffkosten aufzufangen.
KLM hatte bereits zuvor einen vergleichbaren Zuschlag angekündigt. Damit sind es derzeit diese beiden Fluggesellschaften, die als erste auf die steigenden Kosten in der Luftfahrtbranche reagieren.
Vorerst betrifft dies also nur KLM und Transavia. Die Billigfluggesellschaften Ryanair und EasyJet haben noch keinen Treibstoffzuschlag angekündigt. Auch in Spanien haben Fluggesellschaften wie Iberia und Vueling bislang keine ähnlichen Maßnahmen bekannt gegeben.
Dennoch scheint die Wahrscheinlichkeit groß, dass andere Fluggesellschaften folgen werden. Der Kerosinpreis schwankt nämlich weiterhin und befindet sich auf einem relativ hohen Niveau. Dadurch steigt der Druck auf die Fluggesellschaften, ihre Kosten zu decken.
Übrigens gibt es bereits eine europäische Fluggesellschaft, die Flüge aufgrund der hohen Kerosinpreise gestrichen hat. Es handelt sich um SAS, die in Norwegen, Dänemark und Schweden tätig ist.
Für Reisende könnte dies bedeuten, dass Flugtickets in nächster Zeit teurer werden. Vor allem wenn weitere Fluggesellschaften beschließen, ebenso wie KLM und Transavia einen Zuschlag einzuführen, könnte Fliegen weniger günstig werden.
Quelle: Agenturen





