Die Staatssekretärin für Landwirtschaft und Ernährung, Begoña García Bernal, erklärte am Sonntag (15.02.2026), dass die Regierung Spaniens ein Königliches Gesetzesdekret vorbereitet, um die durch die aufeinanderfolgenden Stürme verursachten Schäden an der ländlichen Infrastruktur zu beheben.
„Wir sprechen hier von öffentlichen Zufahrtswegen zu landwirtschaftlichen Betrieben und Viehzuchtbetrieben“, erklärte sie gegenüber den Medien in Jerez de los Caballeros (Badajoz) und kündigte an, dass die Regelung auf interministerieller Ebene wahrscheinlich in zwei Wochen vorliegen werde, um Extremadura und Andalusien zusammen mit den regionalen und lokalen Verwaltungen zu unterstützen.
Begoña García besuchte an diesem Wochenende mehrere von den Unwettern betroffene Gebiete in den Provinzen Cáceres und Badajoz, um die Unterstützung der spanischen Regierung für Landwirte und Viehzüchter zu bekräftigen.
Am Samstag besuchte sie die Gemeinden Hinojal, Tejeda de Tiétar und Moraleja in Cáceres und am Sonntag die Gemeinden Jerez de los Caballeros, Alconchel und Barcarrota in Badajoz. Die Staatssekretärin erklärte, dass sie damit „vor Ort präsent“ seien, so wie es gestern auch der Minister für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung, Luis Planas, in Andalusien getan habe.
Das Unternehmen TRAGSA wird die Arbeiten unter der Leitung der Sociedad Mercantil Estatal de Infraestructuras Agrarias (SEIASA), die dem Staatssekretariat untersteht, durchführen. García Bernal erinnerte daran, dass der Ministerrat am Dienstag die Gebiete, die von insgesamt 76 Katastrophenereignissen in 14 autonomen Regionen, darunter Extremadura, und in der Stadt Ceuta betroffen sind, zu Zivilschutznotstandsgebieten erklärt hat.
Der Regierungsbeauftragte in Extremadura, José Luis Quintana, erklärte seinerseits, dass man nach Veröffentlichung des Königlichen Gesetzesdekrets gemeinsam mit den Gemeinden die Bearbeitung der Anträge vorantreiben werde. Beide werden sich am Montag mit den von den Unwettern in Don Benito (Badajoz) betroffenen Bewässerungsgemeinschaften treffen.
Quelle: Agenturen




