Die Gastronomie auf Mallorca steht vor neuen Herausforderungen. Steigende Kosten, ausgelöst durch den Krieg im Iran und bereits bestehende Lohnerhöhungen, zwingen die Restaurants, über Preiserhöhungen nachzudenken.
Tomeu Mas, Geschäftsführer von Mallorca CAEB Restauración, betont, dass man sich der schwierigen Situation der Kunden bewusst sei, die ohnehin mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Viele Mallorquiner würden Restaurantbesuche bereits auf das Wochenende beschränken. Man werde versuchen, die Kostensteigerungen so gering wie möglich zu halten und einen Teil davon selbst zu tragen. Sollten die Kosten jedoch um mehr als 2 % steigen, sei eine Anpassung der Speisekarten unumgänglich.
Der Konflikt im Nahen Osten habe bereits zu höheren Preisen für Kraftstoffe, Strom und Gas geführt. Auch Lebensmittelhändler bestätigen erste Preiserhöhungen, beispielsweise bei Milchprodukten. Zusätzlich belasten Lohnerhöhungen und steigende Mieten die Gastronomiebetriebe.
Obwohl im vergangenen Jahr bereits eine Preiserhöhung von 5 % stattgefunden hat und man dies eigentlich vermeiden wollte, zwingt die aktuelle Situation zum Handeln. Wie hoch die Preiserhöhungen ausfallen werden, ist noch unklar und hängt von den tatsächlichen Kostensteigerungen sowie den erwarteten Hilfen der spanischen Regierung ab.
Der Jahresbeginn für die Restaurants auf Mallorca verlief aufgrund von Regen und Wind ungünstig. Man hofft jedoch auf eine Erholung nach den Osterferien, abhängig vom Wetter. Da Ostern dieses Jahr früh liegt, fällt es nicht mit dem Beginn der Tourismussaison zusammen, was die Situation zusätzlich erschwert.
Quelle: Agenturen





