Im Jahr 2026 ändert sich erneut etwas Wichtiges für Menschen, die in Spanien vorzeitig in Rente gehen möchten. Wer sich entscheidet, vorzeitig aus dem Berufsleben auszuscheiden, muss mit höheren Kürzungen der Rente rechnen. Diese Kürzungen gelten dauerhaft und werden später nicht wieder rückgängig gemacht.
Das normale Rentenalter wird 2026 weiter angehoben. Wenn Sie weniger als 38 Jahre und 3 Monate gearbeitet haben, liegt das Rentenalter bei 66 Jahren und 10 Monaten. Nur wer mindestens 38 Jahre und 3 Monate Beiträge geleistet hat, kann bereits mit 65 Jahren in den Vollruhestand gehen.
Eine vorzeitige Pensionierung ist weiterhin möglich, hat jedoch Konsequenzen. Sie können maximal zwei Jahre früher in Rente gehen, wenn Sie sich freiwillig dafür entscheiden. Dazu müssen Sie mindestens 35 Jahre gearbeitet haben. Wenn Sie ohne eigenes Verschulden entlassen wurden, können Sie sogar bis zu vier Jahre früher in Rente gehen.
Die Kürzungen der Rente können erheblich sein. Wenn Sie zwei Jahre früher in Rente gehen und weniger als 38,5 Jahre gearbeitet haben, kann Ihre Rente um mehr als 21 Prozent geringer ausfallen. Bei einer Rente von 2.000 Euro pro Monat bleiben dann etwa 1.580 Euro übrig.
Wenn Sie viele Jahre gearbeitet haben, beispielsweise mehr als 44,5 Jahre, ist die Kürzung geringer. Dennoch gilt auch in diesem Fall eine dauerhafte Kürzung von etwa 13 Prozent, wenn Sie zwei Jahre früher in den Ruhestand gehen.
Für Menschen mit einer höheren Rente ist dies besonders nachteilig. Wenn Ihre Rente über dem Höchstbetrag liegt, werden die Kürzungen nämlich auf diesen Höchstbetrag berechnet. Dadurch verlieren Sie in Euro mehr Geld pro Monat.
Nicht jeder erhält diese Kürzung. Einige Berufe mit schwerer, gefährlicher oder gesundheitsschädlicher Arbeit dürfen manchmal früher ohne finanzielle Einbußen in den Ruhestand gehen.
Quelle: Agenturen


