La Palma: Der Vulkankegel bricht im Südwesten ab und hinterlässt einen riesigen Lavastrom

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Der Kegel des Vulkans auf La Palma ist zerbrochen und hat einen “riesigen Strom” in Richtung Meer hinterlassen, so das Geologische und Bergbauinstitut Spaniens (IGME) dank der Bilder von Drohnen.

Der Geologe Carlos Lorenzo berichtete in einem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video, dass die Bilder eindeutig zeigen, dass der Kegel gebrochen ist.

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“Er ist an der Südwestseite gebrochen und hat einen riesigen Strom von sehr großen Blöcken hinterlassen, die sich den Hang hinunter in Richtung Meer bewegen”, erklärt der Geologe bei der Sitzung des Lenkungsausschusses des Vulkanischen Notfallplans der Kanarischen Inseln (Pevolca).

Diese Ankündigung des Instituto Geológico y Minero de España-CSIC erfolgt kurz nachdem das Instituto Volcanológico de Canarias (Involcan) auf seinem Twitter-Account die Eröffnung einer neuen Emissionsquelle bekannt gegeben hat.

Der Emissionsschwerpunkt befindet sich weiter westlich des Hauptschwerpunkts, so die wissenschaftliche Einrichtung, die vom Cabildo von Teneriffa abhängt.

Dieser Schwerpunkt kommt zu den beiden neuen eruptiven Schloten hinzu, die sich am Freitag (24.09.2021) öffneten und die Evakuierung der Bewohner erzwangen, die sich noch in drei der am stärksten bedrohten Gebiete aufhielten.

Der Vulkan ist seit dem 19. September aktiv und hat bisher rund 6.000 Menschen zur Evakuierung gezwungen, nachdem er Häuser, Ernten und Infrastrukturen zerstört hat.
Der Lenkungsausschuss des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfälle bei vulkanischen Risiken (Pevolca) tritt zusammen, um die Entwicklung des Ausbruchs zu analysieren.

Beitrag aktualisiert am 25.09.2021 | 15:55