Landwirte schlagen Alarm wegen schlechter Produkte in Supermärkten

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In Spanien sind Landwirte und Landwirtschaftsverbände erneut massiv auf die Straße gegangen. In mehr als dreißig Provinzen wurde gegen die europäische Agrarpolitik und gegen billige Importprodukte protestiert, die ihrer Meinung nach nicht denselben Vorschriften unterliegen wie spanische Produkte.

Die Aktionen wurden von den Landwirtschaftsverbänden COAG, Asaja und UPA organisiert. Mit Traktoren und anderen Fahrzeugen zeigten Tausende von Bauern, dass sie genug haben. Sie sind der Meinung, dass Europa die eigene Landwirtschaft im Stich lässt und den Problemen auf dem Land zu wenig Beachtung schenkt.

Eine der wichtigsten Forderungen ist, dass keine Produkte von schlechter Qualität in die Supermärkte gelangen. Nach Ansicht der Landwirte werden die Verbraucher durch billige Lebensmittel aus Ländern außerhalb der Europäischen Union getäuscht, die oft unter niedrigeren Umwelt- und Qualitätsstandards hergestellt werden. Das ist nicht nur unfair gegenüber den spanischen Landwirten, sondern kann auch die Lebensmittelsicherheit beeinträchtigen.

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Darüber hinaus sind die Landwirte sehr besorgt über die Zukunft der europäischen Agrarpolitik, der GAP. Sie befürchten, dass das Budget weiter gekürzt wird, während die Kosten für die Landwirte weiter steigen. Ihrer Meinung nach gefährdet dies das Einkommen Tausender Familien.

Wasser ist ein weiteres großes Problem. In Regionen wie Murcia ist Bewässerungswasser lebenswichtig. Die Landwirte fordern Sicherheit bei der Wasserversorgung zu erschwinglichen Preisen und lehnen Pläne ab, die den Zugang zu Wasser weiter einschränken.

Schließlich machen die Organisationen auf die Überalterung in diesem Sektor aufmerksam. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für eine Zukunft in der Landwirtschaft. Ohne bessere Einkommen, klare Regeln und Zukunftsperspektiven droht die spanische Lebensmittelproduktion weiter zurückzugehen.

Quelle: Agenturen