In Spanien sind mehr als 34.000 Kilometer Straßen in einem so schlechten Zustand, dass sie eine Gefahr für Autofahrer und den Güterverkehr darstellen. Laut spanischen Verkehrsexperten sind viele Straßen voller Löcher, Risse und Unebenheiten, sodass man manchmal buchstäblich einen ganzen Fuß in ein Loch setzen kann.
Immer mehr Verkehrsteilnehmer beklagen sich über gefährliche Situationen. Autos werden beschädigt und Fahrer müssen unerwartet ausweichen, um Schlaglöchern im Asphalt auszuweichen. Vorübergehende Warnschilder lösen das Problem nicht und sorgen manchmal sogar für zusätzliche Verwirrung.
In verschiedenen Teilen des Landes ist die Situation besorgniserregend. In der Provinz Huelva fordern die Einwohner seit langem echte Reparaturen. Auf der Autobahn A-52 bei Ourense müssen Autos aufgrund von Unebenheiten in der Fahrbahn regelmäßig die Spur wechseln, selbst auf Straßen, die noch nicht so alt sind.
Auch auf der A-62 bei Burgos sind Teile der Straße so schlecht, dass Fahrspuren gesperrt wurden. Vor allem Lkw-Fahrer leiden unter Reifenpannen und zusätzlichen Kosten. Sie bezeichnen die Situation als unsicher und frustrierend.
Experten zufolge ist dies kein neues Problem. Der Wartungsrückstand an spanischen Straßen wird auf mehr als 13 Milliarden Euro geschätzt. Seit Jahren wird zu wenig in größere Instandhaltungsmaßnahmen investiert, wodurch der Schaden immer größer wird.
Experten warnen davor, dass sich das spanische Straßennetz derzeit im schlechtesten Zustand seit Jahrzehnten befindet. Ohne einen umfassenden und langfristigen Sanierungsplan wird sich die Sicherheit auf den Straßen weiter verschlechtern.
Quelle: Agenturen





