Ein aktueller Bericht zeigt, dass das Leben auf den Balearen im Vergleich zu anderen Regionen Spaniens teuer ist. Im Jahr 2026 liegen die durchschnittlichen Haushaltsausgaben bei etwa 33.400 Euro jährlich, was die Inselgruppe zum viertteuersten Gebiet Spaniens macht. Nur Guipúzcoa, Madrid und Barcelona weisen höhere Kosten auf.
Besonders auffällig ist, dass die Lebenshaltungskosten auf den Balearen im letzten Jahr stark gestiegen sind, um fast 3.900 Euro pro Haushalt. Zudem wächst der Abstand zum nationalen Durchschnitt stetig.
Im Vergleich zu 2025 ist das Jahresbudget für grundlegende Ausgaben um 3.857,88 Euro gestiegen, was einem Anstieg von 13,1 % entspricht. Dies liegt deutlich über dem nationalen Durchschnitt von 9,6 %. Diese Entwicklung beeinträchtigt die Sparfähigkeit der Haushalte erheblich.
Ein Paar mit Hypothek muss fast das gesamte Nettoeinkommen für grundlegende Ausgaben aufwenden, während Mieter ebenfalls einen Großteil ihres Einkommens dafür verwenden müssen. Der größte Ausgabenposten ist das Wohnen, gefolgt vom Einkaufskorb, Energiekosten und Telekommunikation.
Auch alltägliche Dienstleistungen werden teurer und schmälern die finanziellen Spielräume der Familien. Weitere Ausgaben umfassen Mobilität, lokale Steuern, Wasser, Kleidung, Bildung und Freizeitaktivitäten.
Quelle: Agenturen





