Madrid bekommt seine eigene „Feria de Abril“

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Madrid will im Mai mit einer eigenen Version der berühmten Feria de Abril, die jährlich in Sevilla stattfindet, groß auftrumpfen. Das Fest findet vom 9. Mai bis zum 7. Juni auf dem Iberdrola Music-Gelände im Stadtteil Villaverde statt. Damit bekommt die spanische Hauptstadt zum ersten Mal eine groß angelegte andalusische Frühlingsmesse.

Die Veranstaltung trägt den Namen „Madrilucía” und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 200.000 Quadratmetern. Nach Angaben der Organisatoren wird es nicht weniger als 400 Casetas geben, die bekannten Festzelte, in denen gegessen, getrunken und getanzt wird. Diese Zahl ist vergleichbar mit den großen Ausgaben der Feria in Andalusien.

Die Besucher können sich auf Flamenco-Aufführungen, traditionelle Musik, andalusische Gerichte, Attraktionen und einen speziellen Bereich für Pferde und Kutschen freuen. Außerdem werden kulturelle Aktivitäten und Ausstellungen organisiert. Das Ziel ist es, sowohl Madrider als auch Besucher aus dem Rest Spaniens anzulocken.

Lesetipp:  08.09.2025 - Internationaler Tag der Journalisten
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! Mit nur einem Klick zum Angebot! -|-- Spannung & Thrill Mallorca-Krimis - E-Books von Jan van Renesse. Alle Titel für jeweils € 3,99!

Die Organisation rechnet mit insgesamt etwa 800.000 Besuchern, verteilt über die fast drei Wochen, die das Fest dauert. Damit wäre „Madrilucía” eines der größten Ereignisse des Jahres in Madrid. Auf der offiziellen Website finden Unternehmen und Vereine bereits Informationen über die Anmietung einer Caseta.

Nicht alle sind von den Plänen begeistert. Die Einwohner von Villaverde und der nahe gelegenen Gemeinde Getafe sind besorgt über Verkehrsaufkommen, Lärmbelästigung und Erreichbarkeit. Sie fordern klare Maßnahmen, um Probleme während der Veranstaltung zu vermeiden.

Die Stadtverwaltung von Madrid sagt, dass sie mit den Organisatoren zusammenarbeitet, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Derzeit werden noch Verkehrspläne und andere Maßnahmen geprüft, um die Belästigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Quelle: Agenturen