Madrid seit Tagen unter Müllbergen begraben

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Madrid leidet weiterhin unter einem großen Müllproblem, da die Reinigungskräfte ihren Streik fortsetzen. Die Stadtverwaltung versucht, das Problem zu lösen, bisher jedoch ohne Erfolg. Deshalb wurden die Gewerkschaften und Reinigungsunternehmen erneut zu Gesprächen eingeladen, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Der Streik, der vor allem die kommunale Reinigung von Parks und Gärten betrifft, dauert bereits mehrere Tage und hat zu einer Ansammlung von Müll in verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt geführt. Der Stadtrat von Madrid will um jeden Preis verhindern, dass die Situation außer Kontrolle gerät. Deshalb wurden die Gewerkschaften und die betroffenen Unternehmen erneut zu Gesprächen eingeladen.

Der größte Stolperstein in dem Konflikt ist die Forderung nach einer Lohnerhöhung für die Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von 6 Prozent bis zum Jahr 2025, während die Arbeitgeber dies bislang ablehnen. In früheren Gesprächen schien es eine Annäherung zu geben, doch letztlich scheiterten die Verhandlungen erneut.

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Die Beschäftigten beklagen nicht nur die Löhne, sondern auch die Arbeitsbedingungen. Sie weisen darauf hin, dass die derzeitige Arbeitsbelastung unter anderem aufgrund von Personalmangel und veralteter Ausrüstung unhaltbar sei. Dies habe erhebliche Auswirkungen auf die Versorgung der Einwohner Madrids.

In der Zwischenzeit hat die Stadtverwaltung Notmaßnahmen ergriffen, um die schlimmsten Beeinträchtigungen zu begrenzen. In den am stärksten betroffenen Gebieten wurden zusätzliche Teams zur Müllbeseitigung eingesetzt, doch diese Bemühungen scheinen nicht auszureichen, um die Stadt sauber zu halten. Vor allem in Parks, Gärten und auf öffentlichen Plätzen stapeln sich die Müllsäcke.

Es bleibt also vorerst ungewiss, wann die Einwohner Madrids wieder eine saubere Stadt genießen können. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um zu sehen, ob es endlich zu einem Durchbruch in dem festgefahrenen Konflikt kommt.

Quelle: Agenturen